Stadt Göttingen kassierte 1,571 Millionen Euro Verwarnungs- und Bußgelder im Jahr 2015

Weniger Rotlichtsünder, aber mehr Raser

Rekord an Rotlichtsündern: Die Ampelanlage An der Lutter / B 27 in Höhe des Einkaufzentrums in Göttingen-Weende. Rechts neben dem Ampelmasten ist die Kamera zu erkennen. Archivfoto: Coerschulte

Göttingen. Weniger Verstöße bei der Rotlichtkontrolle, aber häufiger Fälle von Geschwindigkeitsübertretungen, weniger Fahrverbote und etwas geringere Einnahmen durch Verwarn- und Bußgelder: So lautet das Fazit einer vorläufigen Statistik 2015 des Göttinger Stadtordnungsdienstes.

Die sieben Anlagen zur Rotlichtüberwachung registrierten voriges Jahr 3690 Verstöße. 2014 lag die Zahl bei 3958. Die meisten Rotlichtsünder (854) wurden an der stadtauswärts führenden Fahrbahn An der Lutter / B 27 geblitzt.

2015 erfasste die mobile Geschwindigkeitsüberwachung mit 157.412 Fahrzeugen mehr als 2014 (141.638). In 8,45 (7,32) Prozent der Fälle wurden Übertretungen der zulässigen Geschwindigkeit festgestellt. Die Polizei ermittelte bei weitere 487 (632) Fälle.

Die stationäre Geschwindigkeitsüberwachung mit den Messpunkten in der Steinmetzkurve, in Groß Ellershausen und in Roringen verzeichnete 2015 erneut einen Anstieg der gemessenen Verstöße. Insgesamt registrierten sie 7474 (2014: 6879) besonders eilige Fahrer.

1256 Mal wurden Fahrverbote ausgesprochen und damit rund 180 weniger als im Vorjahr. Die Verwarnungs- und Bußgeldeinnahmen der Stadt erreichten nach den bisher ausgewerteten Verfahren im fließenden Verkehr 1,571 Millionen Euro (2014:1,556), im ruhenden Verkehr 804.000 Euro (951.000) und gingen damit insgesamt zurück.

Dem Stadtordnungsdienst standen für Aufgaben der Verkehrsüberwachung 15,5 Planstellen zur Verfügung, eine mehr als 2014. (p)

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