Weniger Zustrom: Göttingen schließt Ende März Turnhalle für Flüchtlinge

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Beim Aufbau der Flüchtlings-Unterkunft auf den Zietenterrassen: Schon bald soll die Halle wieder für den Sport zur Verfügung stehen.

Göttingen. Die Stadt Göttingen schließt Ende März ihre Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in einer Turnhalle auf den Zietenterrassen. Ein Grund ist offenbar die geschlossene Balkan-Route.

Die Folge davon ist: Der Kommune werden weniger Asylbewerber zugewiesen. Das berichtet die Stadt Göttingen. Derzeit sind in der Uni-Stadt 30 Flüchtlinge untergebracht, die im Rahmen der Amtshilfe für das Land Niedersachsen aufgenommen wurden.

Wenn der Rückbau der Flüchtlingsunterkunft abgeschlossen ist, steht die Turnhalle wieder für den Sport zur Verfügung Das gilt auch für die benachbarte Funsporthalle, die in den vergangenen Monaten zum Teil für die Verpflegung der Asylbewerber genutzt wurde. Die Stadt Göttingen dankte dem Roten Kreuz als Betreiber der Einrichtung für die hervorragende Arbeit sowie den vielen freiwilligen Helfern und insbesondere dem SC Hainberg für das große ehrenamtliche Engagement.

Insgesamt betreut die Stadt Göttingen derzeit 1331 Flüchtlinge. Bis April gilt laut Verwaltung eine Quote, nach der das Land der Stadt noch bis zu 1067 Flüchtlinge zuweisen kann. Laut Stadtverwaltung liegt der Zustrom von Flüchtlingen an der deutsch-österreichischen Grenze durch die Schließung der Balkan-Route derzeit auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den Vormonaten. Entsprechend weniger Flüchtlinge werden Niedersachsen zugewiesen und von dort auf die Kommunen verteilt, heißt es aus dem Göttinger Rathaus. Deshalb habe sich die Situation für die Kommunen aktuell etwas entspannt.

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