Verkehrsgesellschaft Osterode/Harz neuer Partner

Werkstätten regeln Busfahrten für Mitarbeiter nach Rizor-Konkurs neu

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Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderungen: Die Zentrale der Göttinger Werkstätten im Industriegebiet Grone in Göttingen.

Göttingen. Die Göttinger Werkstätten haben einen neuen Partner für die Busfahrten ihrer Mitarbeiter gefunden. Ab Februar wird die Verkehrsgesellschaft Osterode/Harz täglich für die etwa 330 Werkstätten-Mitarbeiter fahren.

Das teilte der Geschäftsführer der Göttinger Werkstätten, Holger Gerken, mit.

Ein neuer Vertragspartner musste her, weil das bisherige Busunternehmen Rizor Mitte Dezember Insolvenz angemeldet und die Einstellung der Busverkehre zum Ende des Monats Januar 2018 gemeldet hatte (wir berichteten).

Holger Gerken jedenfalls zeigte sich überrascht, wie schnell es zu der für die Werkstätten und ihre behinderten Mitarbeiter so wichtigen Einigung gekommen ist. Zudem habe man „einen Anbieter gefunden, er über eine langjährige Erfahrung mit der Beförderung von Menschen mit Behinderung verfügt“, erklärte ein zufriedener Geschäftsführer Gerken.

Göttinger Werkstätten: Geschäftsführer Holger Gerken.

Wie er sagt, stellt die Beförderung behinderter Menschen besondere Anforderungen an das Busunternehmen und die Fahrer. So müssen die Fahrgäste direkt vor der Haustür abgeholt und nach der Arbeit wieder abgesetzt werden.

Zudem ist das Einzugsgebiet der Göttinger Werkstätten groß. Die Mitarbeiter kommen aus dem gesamten südniedersächsischen Raum, arbeiten an fünf Standorten im Göttinger Stadtgebiet und in Hann. Münden.

Acht Prozent von ihnen sitzen im Rollstuhl, eine entsprechende Beförderung mit Platzangebot muss sichergestellt werden.

Das heißt auch: Etwa 25 Kleinbusse und Busse sind täglich für die Göttinger Werkstätten im Einsatz.

Carsten Pülm und Horst Weihrauch von der Verkehrsgesellschaft Osterode/Harz mbH jedenfalls stellen sich dieser Aufgabe: „Wir werden alles tun, damit die Beschäftigten der Werkstätten wie gewohnt zur Arbeit kommen“, sagt Weihrauch.

Pülm und Weihrauch versprechen auch, dass sich die Werkstätten-Mitarbeiter auf eine „sichere und zuvorkommende Beförderung verlassen können“.

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