Wasserstände von Flüssen und Stauseen

Wie voll sind die Harz-Talsperren? Antworten gibt ein Online-Portal

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Noch Platz: Auch die Eckertalsperre bei Bad Harzburg kann noch Wasser einspeichern.   

Göttingen/Harz. Einstauvolumen, Füllgrad und Wasser-Abgabemengen von sechs Talsperren im Harz sind jetzt im Internet abrufbar.

Die Pegelstände von Flüssen sind wichtige Info-Daten – nicht nur bei Hochwassergefahr, sondern auch für die Binnenschifffahrt und Wassersportler. Sie sind für Niedersachsen in einem Online-Portal abrufbar. Nun sind dort auch die Informationen von Harz-Talsperren zu erfahren.

Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt, können die Pegelstände über das Portal abgerufen werden.

Neben den aktuellen Wasserständen an mehr als 100 Pegeln, Hochwasservorhersagen, Sturmflutwarnungen und Hochwasserlageberichten können seit Juni aktuelle Infos zu den sechs großen Talsperren abgerufen werden, die sogenannte Multifunktionsspeicher sind, also die die Trinkwasserversorgung sichern, Hochwasserschutz bieten und zur Regulierung der Wassermengen in den Flüssen dienen. So arbeiten die Hochwasservorhersage des NLWKN eng mit den Harzwasserwerken, den Betreibern der Talsperren, zusammen.

Und: Die Speicherseen sind auch Naherholungsgebiete und bieten Freizeitmöglichkeiten für die Menschen.

Ablesbar sind Einstauvolumen, Füllgrad und Abgabe an die Flüsse. So ist die Sösetalsperre, deren Abgabe für die Rhume maßgeblich ist, aktuell zu etwa 61 Prozent gefüllt. die Okertalsperre hingegen nur zu gut 43 Prozent.

Abrufbar sind über das Portal auch die Füllstände der Hochwasserrückhaltebecken – wie in Salzderhelden (Landkreis Northeim) und natürlich der Flüsse in der Umgebung wie Leine, Rhume, Sieber und Weser.

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