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Ab Montag neue Regeln in Kliniken in Südniedersachsen: Besucher sind wieder erlaubt

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Von: Thomas Kopietz

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Eingangsbereich Universitätsklinikum Göttingen mit Hinweisschildern zu Besuchsregelungen.
Nicht einfach hineinspazieren konnten Besucher und Besucherinnen zuletzt im Uni-Klinikum. Negativ-Tests sind auch ab Montag, 14. März weiter erforderlich. (Archivbild) © Swen Pförtner/UMG

Es wird lockerer: Ab Montag, 14. März, sind in Kliniken und Krankenhäusern des regionalen Kliniknetzwerkes Südniedersachsen/Nordhessen wieder Besucher erlaubt. Unter bestimmten Regeln.

Göttingen – Ab Montag wird es lockerer: Die Kliniken und Krankenhäuser des regionalen Kliniknetzwerkes Südniedersachsen/Nordhessen verändern die Regeln für Besucher: Ab Montag, 14. März, sind wieder Besucher sowie Begleitpersonen zugelassen. Allerdings müssen alle Besucher einen aktuellen negativen Corona-Antigenschnell- oder PCR-Test mit offizieller Bescheinigung einer anerkannten Teststelle vorweisen.

Kliniken erlauben Besucher: Negativer Selbsttest reicht nicht aus

An und in allen Kliniken gelten unverändert das Tragen von FFP2-Masken und die Einhaltung der Corona-Hygieneregeln. Die Testungen in den Kliniken sind nicht möglich, müssen also vor den Besuchen in Testzentren gemacht werden. Kann kein Testergebnis vorgelegt werden, ist ein Zutritt nicht möglich. Diese Testpflicht gilt auch für alle vollständig geimpften, geboosterten oder genesenen Personen. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.

Auf Intensivstationen mit Covid-19-Patienten und in anderen Covid-Bereichen in den Krankenhäuser ist weiterhin kein Besuch möglich. Auch auf anderen Intensivstationen ist ein Besuch nur in besonderen Ausnahmefällen und nach vorheriger Abstimmung möglich, wie die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mitteilt.

Grundlagen für die neuen Besuchsregelungen ist die Corona-Verordnung des Landes. UMG-Vorstandssprecher Prof. Wolfgang Brück hatte kürzlich in einem Gespräch mit unserer Zeitung angekündigt , mögliche Lockerungen der Besuchsregelungen schnell mitgehen zu wollen.

„Dass es nun Besuchserleichterungen gibt, das ist für viele Menschen eine gute Nachricht. Es ist sehr wichtig, Angehörige wieder besuchen zu können.“ Besuchsverbote seien sehr gravierende Maßnahmen. In manchen Härtefällen sei man aber immer gesprächsbereit gewesen sagte Brück.

Ausnahmen gibt es aber auch grundsätzlich – ab Montag: So ist kein Testnachweis verpflichtend bei der seelsorgerischen Betreuung Sterbender, die palliativmedizinische Betreuung sowie für Eltern und Begleitpersonen bei Notfällen, in denen vorab kein Test eingeholt werden konnte, wie bei Notfall-Aufnahmen von minderjährigen Patienten oder bei der Begleitung von nicht planbaren Geburten.

In solchen Notfällen erfolgt vor Ort ein Antigen-Schnelltest, um sicherzustellen, dass keine mit Covid-infizierten Begleitpersonen Zutritt erhalten.

Zu beachten ist, dass an einzelnen Kliniken und Krankenhäusern weiter individuelle Regelungen – je nach lokaler Situation – bestehen können. Besucher sollten sich deshalb wenn möglich vorher auf den Internetseiten der jeweiligen Partner-Krankenhäuser zu finden.

Für die Uni-Medizin Göttingen gilt eine tägliche Besuchszeit von 14 bis 18 Uhr – letzter Einlass für Besucher ist um 17.30 Uhr. Es gilt die 1-1-1-Regel, das heißt: Pro Patient ein Besucher für eine Stunde an einem Tag. In der UMG sollten die Besuche vorab online angemeldet werden.

Das geht schneller, als bei der Anmeldung am Service-Point. In den Eingangsbereichen Ost und West stehen Terminals mit Touchscreens, an denen sich die Besucher, die nicht im Voraus das Anmeldeformular ausgefüllt haben, vor Ort anmelden können. Danach gehen die Besuchenden zu den Sichtungspoints und zeigen den QR-Code und das Dokument (Testzertifikat) vor.

Die Besuchszeiten im Überblick:

Die Partnerkliniken im regionalen Kliniknetzwerk Südniedersachsen/Nordhessen

Universitätsmedizin Göttingen; Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende; St. Martini Krankenhaus Duderstadt; Agaplesion Krankenhaus Neu Bethlehem Göttingen; Klinikum Hann. Münden; Einbecker Bürgerspital; Asklepios Seesen, Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim; Helios Kliniken in Bad Gandersheim und Herzberg/Osterode; Klinikum Werra-Meißner mit den beiden Standorten Eschwege und Witzenhausen.

(Thomas Kopietz)

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