Wiedereröffnung von Göttinger Live-Club: Spot an im neuen Exil

Endspurt vor der Neueröffnung: Am Samstag wird der Göttinger Live-Club Exil im Iduna-Zentrum wiedereröffnet. Darauf freut sich Macherin Bea Roth. Foto: Schlegel

Göttingen. Der Göttinger Live-Club Exil ist von der Prinzenstraße ins Iduna-Zentrum umgezogen. Eröffnung ist am Samstag, 3. September, mit einem Konzert.

Noch sieht es im Innern des 350 Quadratmeter großen Clubs wie auf einer Baustelle aus. Aber zum Wochenende wird alles fertig sein, ist sich Exil-Macherin Bea Roth sicher.

Dann wird der Live-Club nach einmonatiger Pause an der Weender Landstraße 5 wiedereröffnet. „Die neuen Räume sind ein Glücksfall“, ist sich Roth sicher. So stehen jetzt 100 Quadratmeter mehr Fläche zur Verfügung. Außerdem gibt es künftig Parkplätze in unmittelbarer Nähe – auf dem Uni-Parkplatz gegenüber am Zentral-Campus.

Neuerungen

Außerdem warten auf die Besucher zahlreiche Neuerungen: So gibt es zukünftig eine Raucher-Lounge. „Gefühlt 70 bis 80 Prozent unserer Besucher sind Raucher oder Gelegenheitsraucher“, berichtet Roth mit einem Augenzwinkern. Für Live-Auftritte stehen zukünftig zwei Bühnen zur Verfügung, eine kleine Bühne in der Raucher-Lounge und die Hauptbühne genau gegenüber der großen Theke. Sie ist transportabel und kann nach einer kurzen Umbaupause hinter den Kulissen verschwinden. Dann steht dort nur noch ein Sitzpodest. Die Technik aus der Prinzenstraße wird jetzt auch wieder in der Discjockey-Kabine installiert. Bis zum Wochenende werden auch die letzten Strahler an den Traversen aufgehängt sein. Das zehnköpfige Personal ist ebenfalls mit umgezogen. Und: Die Thekenmannschaft soll noch aufgestockt werden.

Die Göttinger Live-Club-Szene hatte sich in den vergangenen Jahren gelichtet. Das Exil gehört zu den festen Größen der Clubs.

Bislang wurde im Exil ein Live-Auftritt pro Woche geboten – künftig soll es mehr werden. Zum Start spielt die Formation „Last Exit“. Sie präsentiert am Samstag ab 21 Uhr eine Zeitreise durch mehr als 40 Jahre Rock- und Popgeschichte. „Last Exit“ besteht aus der kraftvollen Frontfrau Bea, ergänzt von Sänger Emu, dazu kommt mehrstimmige Unterstützung durch Piet an der Sologitarre, Michael am Keyboard, Wolfgang am Bass und Klaus am Schlagzeug sowie die rhythmischen Akkorde von Jan an der Gitarre. Für die passenden gefühlvollen Einlagen sorgt Dirk am Saxophon. Sie kommen aus verschiedenen lokalen Bands.

Übrigens: Tanzen und Mitsingen ist bei dem Eröffnungskonzert ausdrücklich erlaubt. Der Eintritt kostet an der Abendkasse sechs Euro. www.exil-web.de

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