Vakante Stellvertreterstelle an der Arnoldi-Schule wird im Januar ausgeschrieben

Wiemann neuer Schulleiter

Arnoldi-Schule unter neuer Leitung: Der neue Schulleiter Rainer Wiemann (Mitte) mit Marcel Riethig (links), Schuldezernent des Landkreises Göttingen, und Stefan Beckermann (rechts), Leiter des Dezernats Berufliche Bildung der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Foto: Schröter

Göttingen. Rainer Wiemann ist neuer Schulleiter der Göttinger Arnoldi-Schule (BBS I). Der bisherige stellvertretende Schulleiter wurde im Rahmen einer Dienstbesprechung in sein neues Amt eingeführt.

„Ich freue mich, mit Rainer Wiemann einen Schulleiter an der BBS I einzusetzen, der in verschiedenen Bereichen über mehrjährige Erfahrung verfügt“, betonte Stefan Beckermann, Leiter des Dezernats Berufliche Bildung der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Braunschweig. Seit 1999 als Lehrer an der Arnoldi-Schule tätig, hatte Wiemann fünf Jahre die Abteilung Fachoberschule (FOS) Wirtschaft geleitet und war zuletzt fünf Jahre stellvertretender Schulleiter gewesen. Der 46-Jährige tritt die Nachfolge der langjährigen Schulleiterin Edeltraud Wucherpfennig an, die zum 31. Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Er hatte sich im Auswahlverfahren gegen mehrere hoch qualifizierte Kandidaten durchgesetzt.

„Rainer Wiemann verfügt über ein sehr ausgeprägtes Systemverständnis, hat viel Übersicht, ist sehr belastbar, zuverlässig, team- und kooperationsfähig“, lobte Beckermann. Außerdem sei er in der Lage, neue Wege aufzuzeigen und Mut zur Veränderung zu machen. „Ich weiß, dass ich mit dieser Personalentscheidung ein neues Loch an der Arnoldi-Schule reiße“, sagte der Dezernatsleiter mit Blick auf die jetzt vakante Stelle des stellvertretenden Schulleiters. „Aber ich werde diese Stelle schon im Januar neu ausschreiben“, versprach er.

„Die Arnoldi-Schule glänzt seit Jahren mit guten Leistungen, woran auch Rainer Wiemann einen nicht unbeträchtlichen Anteil hat“, sagte Marcel Riethig, Schuldezernent des für die Ausstattung der Schule zuständigen Landkreises Göttingen.

„Wer hätte das gedacht, als ich vor 15 Jahren an diese Schule kam?“, meinte ein sichtlich bewegter Rainer Wiemann. Zu den größten Herausforderungen, die in den kommenden Jahren auf ihn und seine Kollegen zukommen, zählte er die Frage nach der Positionierung der BBS „in einer Stadt, in der es schon ab dem kommenden Jahr keine Haupt- und Realschulen mehr gibt“. Er freue sich aber, diese Herausforderungen anzugehen und baue dabei „auf die tatkräftige Mithilfe meines tollen Kollegiums“. (per)

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