Tierkadaver war auf der Straße verteilt 

Wildschwein auf A7 bei Göttingen überfahren: Fahrbahn musste gereinigt werden

Göttingen. Ein totes Wildschwein sorgte am Karfreitag für erhebliche Behinderungen auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Norden im Bereich Göttingen. Inzwischen ist die wichtige Route wieder frei.

Aktualisiert: 18.30 Uhr - Das große Tier war laut Polizei gegen 13.45 Uhr kurz vor der Abfahrt Göttingen auf dem mittleren Fahrstreifen von einem Auto überfahren und anschließend von mehreren Fahrzeugen überrollt worden. Das große Problem bei dem Vorfall: Der Kadaver verunreinigte den mittleren und rechten Fahrstreifen über eine Länge von 300 Metern so sehr, dass sie aufwendig gereinigt werden mussten. Fett und Gewebe des Tieres hatten sich in die offenporige Asphaltdecke der Autobahn gedrückt und mussten mit Spezialreinigungsgeräten wieder entfernt werden. Die Arbeiten zogen sich bis gegen 18 Uhr, seitdem sind alle Fahrstreifen wieder frei. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Der Verkehr staute sich zeitweise auf einer Länge von zehn Kilometern. Das Stauende lag zwischen Hedemünden und dem Dreieck Drammetal. Nach der Freigabe verlagerte sich der Stau laut Autobahnpolizei Göttingen in Richtung Norden, wo es am Abend kurz vor der Baustelle zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim-West über mehrere Kilometer zu stockendem Verkehr kam. 

Die Göttinger Polizei riet Autofahrern, ab der Anschlussstelle Hedemünden die Bedarfsumleitung U 99 zu nehmen. Dadurch kam es auch im Bereich Witzenhausen/Neu-Eichenberg zu Behinderungen durch den Umleitungsverkehr.

Hier ist der Unfall mit dem Wildschwein passiert: 

Rubriklistenbild: © Pleul/dpa

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