Fußball-Oberliga

Südniedersachsen-Duell am Sonntag: SV Göttingen will Eintracht ärgern

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Spannung garantiert: Northeims Thorben Rudolph (re.) zieht im Hinspiel ab. Seinem Schuss stellen sich Josu le las Heras Vicuña und Marco Galante (20) entgegen. Links Northeims Nils Hillemann.

Göttingen. „Ich sehe das ganz entspannt“, sagt Knut Nolte vor dem Südniedersachsenderby bei Eintracht Northeim (Sonntag, 14 Uhr). Für den Trainer des Tabellenvierten der Fußball-Oberliga, der SVG Göttingen, geht es in dieser Partie lediglich ums Prestige.

Letztlich geht es für beide Teams aber darum, vor dem anderen am Ende der Saison stehen zu wollen.

Das Hinspiel gewannen die Schwarz-Weißen erst in der Schlussphase durch einen Elfmeter von Florian Evers (86. Minute) und einem Tor vom erst in der 72. Minute eingewechselten Josu de las Heras Vicuña (90.). Der Spanier wird allerdings wegen einer Familienfeier nicht dabei sein. Seine Sechser-Position neben Micha Alexander dürfte Marco Galante einnehmen.

Für Nolte ist das Team von Trainer Wolfgang Schmidt am Sonntag im Gustav-Wegner-Stadion Favorit. Noltes Begründung: „Die Northeimer haben in der Rückrunde besser gespielt und gepunktet als wir. Wir haben da zu viele Spiele verdaddelt und unsere gute Ausgangsposition nach der Hinrunde etwas leichtfertig verspielt.“

Vorsprung nur fünf Punkte

Hatten die Göttinger nach der Hinserie noch einen Vorsprung von elf Punkten auf die Eintracht, so ist dieser Vorsprung nunmehr auf fünf Punkte zusammengeschmolzen. Dennoch hat der starke Aufsteiger den Ehrgeiz, am Saisonende auf Rang drei zu stehen. „Wenn wir das schaffen, dann stehen wir am Ende auch vor Northeim“, sagt Nolte.

Für den SVG-Coach kommt es bei dieser Begegnung auf die Tagesform an. „Wer die erste Chance nutzt, hat gute Karten“, weiß der in Northeim wohnende Nolte. Gleichwohl muss er seine Spieler gegen diesen Gegner nicht sonderlich motivieren. Und seine Mannschaft hat zur rechten Zeit noch ein wenig Selbstvertrauen getankt durch den 7:0-Kantersieg gegen Teutonia Uelzen am vergangenen Wochenende. Zuvor waren die SVGer sechsmal sieglos gewesen, was schon ein wenig an den Nerven der Spieler gezehrt hatte.

Cohrs fehlt weiterhin

Im Hinspiel hatte SVG-Torwart Denny Cohrs überragend gehalten, die Northeimer Spieler schier zur Verzweiflung gebracht, die auch die dicksten Tormöglichkeiten ausließen. Der Held von damals hat seine langwierige Verletzung noch immer nicht ganz auskuriert und wird am Sonntag auch weiterhin fehlen. Für ihn wird Maximilan Nagels zwischen den Pfosten des SVG-Gehäuses stehen.

Gut möglich, dass die SVG bis auf Cohrs mit der exakt selben Aufstellung wie im Hinspiel auflaufen wird. (wg/gsd)

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