250 kostenlose Veranstaltungen

Wissenschaft als abendliches Erlebnis - Tipps für die Veranstaltung

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Offene Forschungseinrichtungen: In der Scheibe eines Sonderbusses spiegelt sich die illuminierte Fassade des Uni-Klinikums – so wird es auch am Samstag bei der Nacht des Wissens sein.

Göttingen. 250 kostenlose Veranstaltungen gibt es am Samstag, 17. Januar, von 17 bis 24 bei der Nacht des Wissens. Wir haben uns durchs Programm gewühlt und geben Tipps.

Hier ein Überblick und Tipps über die Vorlesungen, Experimenten, Mitmach-Aktionen, Filme, Workshops und Führungen, an 20 Standorten, betreut von 1000 Helfern.

• Das Auto möglichst auf einem Parkplatz stehen lassen, zu Fuß und mit den kostenlosen Shuttle-Bussen die einzelnen Stationen besuchen. Für Göttinger bietet sich das Rad als Verkehrmittel an.

• Sich nicht zu viel vornehmen und wenn unterschiedliche Orte aufgesucht werden sollen, möglichst ein Zeitlimit setzen. Es ist leicht, sich zeitlich zu verzetteln!

• Spektakulär sind die Veranstaltungen zum Mitmachen oder bei denen Experimente laufen. Der Blick in das Programm (www.ndw2015.uni-goettingen.de) verrät auch die versteckten Highlights.

• Achtung! Alle Führungen mit Voranmeldung sind ausgebucht.

Unsere Vorschläge:

Tipp 1:  Das Uni-Klinikum wird nicht nur von Außen toll beleuchtet. Im Inneren gibt es Eindrucksvolles wie ein begehbares Gehirn. Dazu liefern Experten eine Gehirn-Safari, (beides in der Osthalle). Auch das Herzzentrum stellt sich vor. Ärzte berichten über mögliche Maßnahmen, wenn das Herz schwach wird. Und die Forscher schildern, wie Herzgewebe gezüchtet wird.

Tipp 2:  Mitmachaktionen im Zentralen Hörsaalgebäude: Eine Entdeckungsreise ins Reich der Sinne bieten Mitarbeiter des Institutes für Neuro- und Sinnespsychologie an. Eltern und Kinder sollten den Vortag hören: „Haben Eltern immer Recht?“ (17 Uhr, Hörsaal 004). Eine mobile Planetenkuppel zeigt den Himmel über Göttingen – auch bei Wolken.

Tipp 3:  Richtig Sternegucken, das geht in der Astrophysik im Uni-Nordbereich. Nebenan in der Physik gibt es die schon berühmte Show „Zauberhafte Physik“ zu sehen (17/21 Uhr, Hörsaal 1). Sensationell ist die Präsentation lernender Roboter im Foyer des.

Tipp 4: Mitmachaktionen zur Hirnforschung bietet das Deutsche Primatenzentrum, ebenfalls am Nord-Campus. Im DPZ geht es auch um Krankheiten: „Erregern auf der Spur“ heißt die Ausstellung im Foyer.

Tipp 5:  In Göttingen steht ein Verkehrsflugzeug in einer Halle des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR). Die Fahrt zur Bunsenstraße lohnt sich, auch weil dort die Forschungsvorhaben vorgestellt werden, neben dem Flugzeug auch eine Weltraumkammer zu sehen ist.

Tipp 6: Das modernste und architektonisch spannendste Forschungsgebäude steht am Nord-Campus: Der Besuch des nagelneuen Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) lohnt sich optisch und inhaltlich: Es gibt auch spannende Vorträge.

Tipp 7:  Kinderbuchlesung für Erwachsene, die es ruhig wollen: Joe Pfändner liest im Englischen Seminar um 22 Uhr aus dem Kinderbuchklassiker „Die Wasserkinder“ von Charles Kingsley.

Tipp 8: Sommer im Winter . Im Botanischen Garten in der Innenstadt kann eine tropische Nacht erlebt werden – es gibt Mitmachaktionen.

Tipp 9:  Mondsüchtig?! Der Mond fasziniert. Verena Suchy führt durch die Kunstsammlung und referiert über das Thema „Der Mond in der Wissenschaft – von Nebra bis Apollo 11.

Tipp 10: Erfindungen mit und aus Plasma: Der Fachmann auf dem Gebiet schlechthin ist Prof. Wolfgang Viöl und zeigt Experimente zum Thema „Laserschwert und Plasmablitz“. HAWK auf den Zietenterrassen, 18 Uhr.

Von Thomas Kopietz

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