Arbeitskreis mit sieben Inititativen legt Broschüre mit Infos vor

Wo es Hilfe für schwerkranke Kinder in Göttingen gibt

Helfende in der Not: Der Arbeitskreis für das schwerkranke Kind stellte die Broschüre auf dem Spielplatz der Kinderklinik an der Universitätsmedizin Göttingen vor.
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Helfende in der Not: Der Arbeitskreis für das schwerkranke Kind stellte die Broschüre auf dem Spielplatz der Kinderklinik an der Universitätsmedizin Göttingen vor.

Ein Jahr ist es her, dass sich acht Göttinger Institutionen, die sich um schwer kranke Kinder, Jugendliche und Frühgeborene sowie deren Familien kümmern, vernetzt haben, einen Arbeitskreis gründeten. Der hat anlässlich des Weltkindertages eine Broschüre vorgestellt.

Göttingen – Welche Angebote können Familien mit einem schwer kranken oder zu früh geborenen Kind in und um Göttingen wahrnehmen? Wo finden Betroffene zuverlässige, einfühlsame Hilfe? Antworten auf diese Fragen gibt die Broschüre „Arbeitskreis für schwer kranke Kinder und Jugendliche sowie Frühgeborene“. Auf jeweils einer Doppelseite stellen sich alle Mitglieder des Arbeitskreises mit ihrem Angebot, den Kontaktdaten sowie der Internetadresse vor.

Mit dabei sind der Ambulante Kinderhospizdienst Göttingen, die Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen, die DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta mit ihren Einrichtungen FAZIT (sozialmedizinische Nachsorge) und Sternenlichter (geplantes Kinder- und Jugendhospiz), der Verein Flügelschlag (für das neurologisch kranke Kind), GEKKO Herzkind (Göttinger Eltern kardiologischer Kinder Kontaktgruppe), KIMBU (häusliche Kinderkrankenpflege), das Kinderpalliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen sowie Kleine Löwen, die Initiative für Eltern von frühgeborenen Kindern in und um Göttingen.

„Die Betreuung und Versorgung von schwerkranken Kindern stellt Eltern im Alltag vor besondere Herausforderungen“, betont Dagmar Hildebrandt-Linne, Geschäftsführerin des „Elternhauses“ Daher wolle man mit der Broschüre auch die Öffentlichkeit informieren, denn schließlich brauche diese Gruppe von Kindern und Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit.

„In der Broschüre sind auch die Spendenkonten aller Arbeitskreis-Mitglieder zu finden“, ergänzt Maren Iben von der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta. „Denn alle aufgeführten Einrichtungen und Initiativen sind auf Spenden angewiesen, um die schwer kranken Kinder und Jugendlichen oder die zu früh Geborenen sowie ihre Familien bestmöglich zu unterstützen.“

Die Broschüre, die überSpenden der letztjährigen Benefizaktion „Backen mit Herz“ der Bäckereien Könnecke (Friedland) und Hildebrand (Adelebsen) erstellt wurde, steht ab sofort auf den Internetseiten der Arbeitskreis-Mittglieder zum Download bereit. In gedruckter Form wird sie auch an Kinderärzte, Physiotherapeuten, das Universitätsklinikum weitere Netzwerkpartner des Arbeitskreises verteilt. (Per Schröter)

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