XLAB und Uni-Medizin: Göttinger Einrichtungen profitieren von Stiftung

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Markantes Gebäude: Das Göttinger XLAB will eine Begegnungsstätte errichten. 

Göttingen. Erneut profitieren Einrichtungen in Göttingen von der Volkswagen-Stiftung. In die Uni-Stadt fließen 2,25 Millionen Euro aus dem Niedersachsen Vorab der Stiftung.

Für einen Forschungsverbund zur Untersuchung zur Entstehung des Bauspeicheldrüsenkrebs erhält die Universitätsmedizin Göttingen 1,25 Millionen Euro. Ein Tumor der Bauchspeicheldrüse ist die vierthäufigste Krebstodesursache bei Männern und Frauen in Deutschland. Die Diagnose dieser Erkrankung ist jedoch schwierig, da sich Symptome meist erst zeigen, wenn auch benachbarte Bereiche im Körper befallen sind – bei 80 Prozent der Patienten bestehen zu diesem Zeitpunkt bereits Metastasen.

In dem Projekt geht es um die Entwicklung von innovativen Therapiekonzepten. Beteiligt sind neben der Universitätsmedizin Göttingen auch das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Bonn sowie das Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin und das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, die beide in Göttingen zu finden sind.

Erweiterung

Eine Million Euro geht an das XLAB, das Göttinger Experimentierlabor für junge Menschen. Am XLAB, das mehr junge Leute für die Studiengänge Mathematik, Informatik und die Naturwissenschaften interessieren soll, ist nun die Erweiterung der Unterrichtsräume und Lehrlabore vorgesehen. Außerdem plant die Einrichtung den Bau einer Begegnungsstätte für den Austausch mit Wissenschaftlern. 

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