Delegiertenversammlung nimmt Vorschlag an

XXXL-Ansiedlung in Göttingen: SPD will Innenstadt-Schutz

An der Autobahn 7 im Göttinger Westen: Hier sollen XXXL und Poco angesiedelt werden. Archivfoto: Rampfel

Göttingen. Mit einem neuen Vorschlag für die innenstadtrelevanten Sortimente gehen die Göttinger Sozialdemokraten in die politische Diskussion um die Ansiedlung der Möbelriesen XXXL und Poco.

Tenor der Variante, die bei der jüngsten Delegiertenversammlung verabschiedet wurde: Das Angebot auf der grünen Wiese soll die Fachgeschäfte in der Göttinger Innenstadt nicht beeinträchtigen. Deshalb soll am Rand der Stadt das zentrumsrelevante Sortiment (Heimtextilien, Vorhänge, Babyartikel, Lampen, Bodenbeläge, Geschenkartikel, Haushaltswaren und Wohnaccessoires) ausgeschlossen beziehungsweise begrenzt werden.

Von einer konkreten Quadratmeterzahl, die bislang immer ins Feld geführt wurde, ist jetzt nicht mehr die Rede. Stattdessen müsse das Verhältnis zwischen Innenstadt und Außenlage stimmen, so die SPD.

Außerdem wird in dem Papier gefordert, dass die Innenstadt attraktiver wird – durch einen Mix aus Einzelhandel, Dienstleistern, öffentlichen Nutzungen, kulturellen Angeboten, Einrichtungen der Universität und Gastronomie. „Die Innenstadt ist nicht nur als Einkaufszentrum, sondern auch als zentrales Erlebniszentrum zu begreifen“, heißt es wörtlich.

Deshalb ist auch eine einladende Gestaltung des öffentlichen Raumes wichtig. Außerdem setzt sich das SPD-Papier für eine Verbesserung der Außendarstellung der Geschäfte (insbesondere des Karstadt-Warenhauses) und des öffentlichen Raums in der Groner Straße und rund um die Johanniskirche ein. 

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