Unterhaltung ist schweißtreibender Sport

Zirkus Charles Knie in Göttingen mit viel Artistik und vielen Tieren

Aufrichten auf Kommando: Marek Jama vom Zirkus Charles Knie präsentiert den Zuschauern den Erfolg seiner Pferdedressur. Fotos: Dittrich

Göttingen. Es ist bunt, glitzert - und ein bisschen riecht es am Anfang nach Tieren in der Manege des Zirkus Charles Knie. Er ist mit 92 Menschen und 90 Tieren in der Stadt.

Die Gesichter strahlen, das Publikum applaudiert: Wenn die Künstler durch die Manege wirbeln, gehen die Augen und Münder der Kinder auf. Salto auf dem Drahtseil, Salto am Trapez - die Zirkusleute wissen ihr Publikum zu unterhalten. „Lassen sie sich verzaubern“, lautet das Versprechen des Zirkus - und in der blau-roten Zirkusarena funktioniert es mit Akrobatik, Tanz und Tieren. Der Zirkus hat nach eigenen Angaben die artenreichste Tierschau Europas

Salto unterm Zeltdach: Die Trapezkünstler „Flying Costa“ setzten einen Höhepunkt im Programm.

In der Manege drehen Pferde, Kamele, Elefanten und sogar ein Känguru seine Runden, springen über Barrieren, klettern auf Podeste. Dirigiert werden die 25 verschiedenen Arten überwiegend mit der Stimme und den Bewegungen des Dompteurs Marek Jama - und auch mal mit dem Knallen einer dünnen Peitsche.

Doch es sind nicht nur die Tiere, die den Applaus ernten am Montagnachmittag, sondern auch die verschiedenen Artisten. Erst wirbeln sie am Trapez durch die Luft - und schon Sekunden nach dem Salto strahlen die Trapezkünstler „Flying Costa“ wieder die Zuschauer in den Stuhlreihen an. Es wird getanzt, geklettert und jongliert, in jeder Nummer ist viel Bewegung. Die Zauberwelt Zirkus ist schweißtreibender Sport - aber auch Show, Unterhaltung, bis hin zu Schauspiel und Theater.

Am Montagnachmittag sind die Stuhlreihen nur noch zur Hälfte besetzt - der Zirkus ist seit Freitag zu Gast in der Universitätsstadt. Das Publikum, das überwiegend aus Kindern und ihren Eltern oder Großeltern besteht, ist dennoch begeistert: Vor allem die Augen der Jüngeren strahlen. Die Jungen und Mädchen sind begeistert von den Artisten, die mal ganz oben unterm Zirkusdach, mal unten auf dem Boden der Manege um die Aufmerksamkeit der Zuschauer finden.

Untermalt wird das 150-minütige Programm musikalisch von einer Live-Band und verschiedenen bekannten Melodien - bis hin zu Hollywood-Filmmusik von Spider-Man, die bei der Reifen-Akrobatik von Priscilla Errani erklingt.

Klamauk und Spaß gibt es natürlich auch bei Charles Knie: Während in der Mitte des Zeltes umgebaut wird, spielt Cesar Dias seine Nummern vor allem im Publikum, albert mit Luftpistolen, Ballons, und seiner übertriebenen Gestik herum.

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