Stadtwerke

Ziel: Mehr Ladepunkte für E-Autos in Göttingen

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Ladepunkt am Deutschen Theater: Christian Finck (links), Abteilungsleiter Technischer Service der Stadtwerke und Frank Wiegelmann (rechts) stellten die Technik Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler vor.

Anfang des Jahres haben die Stadtwerke Göttingen ihren zehnten Ladestandort für E-Autos im Stadtgebiet in Betrieb genommen.

Insgesamt stehen an den Stationen 21 Ladepunkte zur Verfügung. Nun können auch Kunden an der Stettiner Straße in der Südstadt ihre Fahrzeuge laden. Weitere öffentliche Lademöglichkeiten gibt es an der Bürgerstraße neben dem Jugendzentrum Innenstadt, am Theaterplatz sowie am Steinsgraben.

„Wir suchen uns sukzessive öffentliche Hotspots in dicht besiedelten Wohngebieten mit Mehrfamilienhäusern in Göttingen, um die Anwohner dort für das Thema umweltfreundliche Mobilität zu interessieren und dann vielleicht auch den Anreiz zum Kauf eines E-Autos zu schaffen“, hofft Christian Finck, Abteilungsleiter Technischer Service der Stadtwerke.

Der städtische Energieversorger sieht sich als Infrastrukturdienstleister und will in den kommenden Jahren das Ladenetz in Göttingen massiv ausbauen. Geladen wird an den Ladesäulen der Stadtwerke nur grüner Strom aus Wasserkraft. „Unser GöStrom rundet die Idee umweltfreundlicher Mobilität ab“, sagt Finck.

Immer mehr Göttinger Gewerbetreibende wie Hotels, Einkaufszentren, Freizeiteinrichtungen oder auch medizinische Institutionen bieten ihren Kunden oder Mitarbeitern den Mehrwert, ihr E-Fahrzeug während des Aufenthalts laden zu können. „Einer unserer ersten Kunden war das Hotel Freizeit In. Auf dem Hotelparkplatz haben wir bereits 2016 eine Ladesäule installiert“, macht Projektmanager Jan Erdmann deutlich.

2019 haben die Stadtwerke Ladesäulen im Einkaufszentrums Galluspark an der Weender Landstraße sowie für die Göttinger Sport- und Freizeit GmbH vor dem Badeparadies Eiswiese installiert. Auch die Universitätsmedizin bietet ihren Mitarbeitern und Besuchern auf dem Ostparkplatz seit Mitte 2019 E-Ladeplätze an.

Die Stadtwerke selbst stellen seit Jahren ihren Parkhauskunden in der Hospitalstraße und am Groner Tor je zwei Ladeplätze bereit. Auch der Kundenparkplatz der Stadtwerke an der Hildebrandstraße ist ein Ladepunkt. Für Interessenten, die selbst Ladesäulen aufstellen möchten, werden unterschiedliche Modelle angeboten. Aber das „Auftanken“ ist nicht kostenlos: Wer den Strom in sein Auto laden möchte, muss sich online registrieren. Dann gibt es eine Kundenkarte. Sie kann deutschlandweit an 14.000 Ladepunkten und an 60 000 Säulen in Europa eingesetzt werden. bsc

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