Zulassung ist da: Erstes Endoprothetikzentrum im Neu-Mariahilf

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Nach Einsatz eines neuen Hüftgelenks: Im Endoprothetischen Zentrum am Krankenhaus Neu-Mariahilf werden pro Jahr etwa 700 Knie- und Hüftgelenke implantiert.

Göttingen. In Göttingen gibt es ein Endoprothetikzentrum: Im Krankenhaus Neu-Mariahilf, das zum Evangelischen Krankenhaus Weende gehört, wurde es nach intensiven Monaten der Vorbereitung eröffnet.

Die Abteilung Orthopädie Neu-Mariahilf erhielt dazu die Anerkennung. Das Team hat sich darauf spezialisiert, künstliche Gelenke, Endoprothesen, nach den aktuellen medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standards einzusetzen oder auszutauschen.

Dr. Michael Trautmann - Endoprothetisches Zentrum Göttingen, Neu-Mariahilf

Bereit stehen dafür erfahrene Mediziner: die Chefärzte Dr. Georg Manthey und Dr. Michael Trautmann, die die seit Jahrzehnten in Göttingen arbeiten und viele Patienten versorgt haben.

Jährlich werden am Standort Neu-Mariahilf übrigens mehr als 700 Hüft- und Knieprothesen implantiert.

Unterstützt wird das Ärzteteam von den Physiotherapeuten des Krankenhauses Neu-Mariahilf. Sie sorgen dafür, dass die Patienten rasch eine gute Beweglichkeit und Sicherheit mit ihrem Gelenkersatz erlangen können. Zudem stehen die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes den Patienten nach der Operation zur Seite und organisieren auch Hilfe im Haushalt und die Reha-Behandlung.

Dr. Georg Manthey, Endoprothetisches Zentrum Göttingen, Krankenhaus Neu-Mariahilf

Etwa 400.000 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr ein künstliches Gelenk (Endoprothese), das als Ersatz für ein abgenutztes, verletztes oder erkranktes Gelenk implantiert wird. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Endoprothesen um künstliche Hüft- und Kniegelenke. Die Implantation künstlicher Gelenke gehört zu den häufigsten Operationen in Deutschland und stellt inzwischen einen Routineeingriff dar. (tko)

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