Signal für Klimaschutz

Zur „Earth-Hour“ am Samstag gehen in Göttingen nur die Laser aus

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Aktion zur „Earth-Hour“: Der Kirchen-Laser in der Göttinger Innenstadt wird demonstrativ abgeschalt et.

Göttingen – Zur „Earth-Hour“ am Samstag um 20.30 Uhr gehen an den öffentlichen Gebäuden in Göttingen in diesem Jahr nicht die Lichter aus.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, verzichte sie aus „organisatorischen Gründen wegen der Corona-Lage“ auf eine Teilnahme an der Aktion des WWF (World Wide Fund for Nature).

Seit 2007 setzen die Teilnehmer an der „Earth Hour“ ein gemeinsames Signal für den Klimaschutz, indem sie eine Stunde das Licht ausschalten. „Die Earth Hour ist mehr als ein leuchtendes Signal“, betont Göttingens Baudezernentin Claudia Baumgartner. Auch wenn die Stadt Göttingen dieses Jahr nicht teilnehmen könne, erhoffe sie sich, dass mit der weltweiten Aktion das Thema Klimaschutz als globale Herausforderung weiter vorangebracht werde.

Um dennoch ein Zeichen zu setzen werden am Samstag zwei Laser demonstrativ ein- und für eine Stunde wieder ausgeschaltet, kündigte die Verwaltung an. So wird der grüne Gauss-Weber-Telegraf-Laser von Measurement Valley seine tägliche Sendung unterbrechen. Und der blaue Vier-Kirchen-Laser um 20 Uhr eingeschaltet, um dann von 20.30 bis 21.30 Uhr demonstrativ auszugehen. Danach wird er noch einmal für 30 Minuten eingeschaltet und soll alle vier Kirchttürme im Dauerlicht anleuchten.

„Earth Hour“ trotz Corona: Menschen sollen daheim ein Zeichen setzen

Rund um den Erdball sollen an diesem Samstag um 20.30 Uhr Ortszeit wieder für eine Stunde die Lichter ausgehen, auch in Niedersachsen. Allerdings werde es in diesem Jahr angesichts der Corona-Krise keine öffentlichen Veranstaltungen zur sogenannten „Earth Hour“ geben, kündigte die Umweltorganisation WWF als Initiatorin in Berlin an. Bei der zum 14. Mal stattfindenden Aktion sollten die Menschen „lieber daheim bleiben und von Zuhause aus ein Zeichen für unseren Planeten setzen“, also die Lichter löschen, hieß es. 

Ihren Anfang nimmt „Earth Hour“ den Angaben im Inselstaat Samoa, wo die Menschen um 7.30 Uhr deutscher Zeit ihre Lichter ausschalten. 25 Stunden später knipsen die Bewohner der Cookinseln und von Französisch-Polynesien ihre Lampen wieder an und beenden die Aktion. Vergangenes Jahr beteiligten sich mehr als 7000 Städte an der Aktion. 

Ihren Ursprung hat die „Earth Hour“ 2007 in Sydney. Ab 2008 entwickelte sich die „Stunde der Erde“ zu einer globalen Aktion mit vielen Millionen Teilnehmern auf allen Kontinenten. 2020 steht die Aktion unter dem Motto „Time to act – Zeit zu handeln“.    mit epd

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