Arbeiten beginnen am Montag

Zur Gefahrenabwehr: Gehölze werden aus Göttinger Leine-Flussbett entfernt

Luftbild zeigt einen Teil der Leineaue in Göttingen, zu sehen ist auch die Lokhalle.
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Im Leine-Hochwasserbett zwischen den Bahnbrücken und der Godehardstraße werden Gehölze entfernt. (Archivbild)

In der kommenden Woche sind in der Leineaue Baufahrzeuge und -arbeiter unterwegs sein: Im Leine-Hochwasser-Bett zwischen den Bahnbrücken und der Godehardstraße werden Gehölze entfernt.

Das diene der „Gefahrenabwehr“, wie die Stadt Göttingen mitteilt. Innerhalb des renaturierten Bereiches hätte sich vor allem im Abschnitt südlich der Otto-Frey-Brücke ein dichter Gehölzbestand aus jungen Weiden gebildet.

Diese stellten, im Gegensatz zu den benachbarten Staudenfluren, „ein starres Abflusshindernis im Hochwasserfall dar“. Deshalb müsste dieser Bewuchs regelmäßig im Herbst und Winter beseitigt werden.

Das muss in diesem Jahr früh geschehen, denn die Witterung habe das Wachstum des jungen Bewuchses ebenso das der verbliebenen Restbestände aus dem Vorjahr begünstigt.

Im Rahmen der Güterabwägung zwischen möglichen arten- und naturschutzrechtlichen Konflikten und den notwendigen Gefahrenabwehrmaßnahmen hatte Anfang August ein externer Gutachter eine artenschutzrechtliche Prüfung des Leine-Abschnitts vorgenommen. So wurde für die Beseitigung der Weiden kürzlich eine Freigabe erteilt. Fazit: Es seien keine arten- und naturschutzrechtlichen Konflikte zu erwarten.

Mit den Arbeiten im Bett der Leine soll nun in der kommenden Woche am Montag, 23. August, begonnen werden. (Thomas Kopietz)

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