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Zwei Fraktionen fordern Erhalt von Förderschule

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Von: Bernd Schlegel

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Neues Rathaus Göttingen
CDU und FDP fordern den Erhalt der Martin-Luther-King-Schule. © Margarete Leissa

CDU und FDP fordern den Erhalt der Martin-Luther-King-Schule. In diesem Sommer sollen zum letzten Mal Kinder in die Förderschule kommen.

Göttingen – In Göttingen zeichnet sich ein politischer Streit um Förderschulen ab. CDU und FDP fordern in einem Ratsantrag, die Martin-Luther-King-Schule, eine Förderschule mit Schwerpunkt Lernen, dauerhaft zu erhalten.

In diesem Sommer sollen letztmalig Mädchen und Jungen der fünften Klassen der Förderschulen Lernen kommen. Hintergrund ist die schrittweise Einführung des inklusiven Unterrichts an den allgemeinbildenden Schulen.

Es fehlen laut CDU und FDP qualifizierte Lehrkräfte

CDU und FDP kritisieren, dass es an diesen Schulen bislang immer noch qualifizierten Lehrkräften, Schulbegleitern und Schulsozialarbeitern fehlt, um dieser Aufgabe nur ansatzweise gerecht werden zu können. Um dem Förderbedarf gerecht werden zu können, besteht aus Sicht von CDU und FDP auf Landesebene Handlungsbedarf.

Unterdessen hat sich auch der Göttinger Schulelternrat positioniert. Er fordert den Erhalt der Förderschulen Lernen über das Jahr 2028 hinaus. „An der Förderschule Lernen können Schülerinnen und Schüler einen Hauptschulabschluss erlangen, den sie nur unter erschwerten Bedingungen an einer Regelschule mit Inklusion erhalten würden“, heißt es.

Wibke Güntzler von der CDU-Ratsfraktion ergänzt: „Die Eltern müssen auch in Zukunft selbst entscheiden können, welche Schulform die beste Förderung für ihre Kinder bietet.“ (bsc)

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