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Zwei Menschen sterben bei Unfall auf B 27 nahe Ebergötzen

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Von: Thomas Kopietz, Stefan Rampfel

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Schwerer Unfall auf der B 27 bei Ebergötzen im Kreis Göttingen: Bei einem Frontalzusammenstoß kamen am Samstag zwei Menschen ums Leben.
Schwerer Unfall auf der B 27 bei Ebergötzen im Landkreis Göttingen: Bei einem Frontalzusammenstoß kamen am Samstag zwei Menschen ums Leben. © Stefan Rampfel

Bei einem schweren Unfall sind am Samstag, 1. Oktober, auf der Bundesstraße 27 nahe Ebergötzen (Landkreis Göttingen) zwei Menschen um Leben gekommen, zwei weitere wurden schwer verletzt.

Göttingen/Ebergötzen - Zwei Autos waren auf dem vierspurigen Stück der Bundesstraße 27 in Höhe Ebergötzen frontal zusammengstoßen.

Die Rettungskräfte wurden um 18.10 Uhr alarmiert. Da zunächst davon ausgegangen wurde, dass sich der Unfall am „Krebecker Kreuz“ereignet hatte, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Gieboldehausen, Bilshausen und Krebeck alarmiert. Vom Rettungsdienst kamen der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44, ein Notarzt aus Duderstadt sowie mehrere Rettungswagen.

Auf der vierspurigen B 27 ist Tempo 100 erlaubt

Wie sich schnell herausstellte, befand sich die Unfallstelle nicht am „Krebecker Kreuz“, sondern in Höhe Ebergötzen im vierspurigen Bereich der B 27. Dort ist Tempo 100 erlaubt. Die Fahrtrichtungen sind nicht durch eine Mittelinsel getrennt.

Die Unfallstelle glich einem Trümmerfeld: Die Teile waren über eine weite Strecke verteilt.

Unfall ereignete sich bei heftigem Regen

Nach Auskunft der Polizei hat sich der schwere Unfall bei Starkregen ereignet. Eines der Autos ist dabei auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in das entgegenkommende Auto geknallt. Dieses war mit drei Personen besetzt und wurde durch die Wucht des Unfalls über die Leitplanke in die Böschung katapultiert, so dass es fast nicht zu sehen war. Für zwei der drei Insassen kam jede Hilfe zu spät. Die dritte Person in dem Auto wurde schwer verletzt, ebenso der Fahrer des anderen Autos, der allein in dem Pkw war.

Bundesstraße 27 war bis in die Nacht gesperrt

Zur Ausleuchtung der weiträumigen Einsatzstelle wurde das Technische Hilfswerk Göttingen (THW) alarmiert, das mit vier Fahrzeugen, Lichtmastanhänger und etwa 20 Helfern anrückte. Von der Kreisfeuerwehr Northeim kamen Kräfte mit einer Drohne, um die Einsatzstelle von oben zu fotografieren. Ein Sachverständiger nahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Auch die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort.

Die Bundesstraße 27 war bis in die Nacht in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde durch den Ort Ebergötzen umgeleitet. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen. (Stefan Rampfel/Thomas Kopietz)

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