Pandemie

Zwei Mitarbeiter waren positiv: Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Holzerode verhindert

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Holzerode bei Ebergötzen aus der Luft: In einem Alten- und Pflegeheim der Ortschaft wurden zwei Beschäftigte positiv auf das Corona-Virus getestet.
  • Einen möglicher Corona-Ausbruch bei Bewohnern eines Alten- und Pflegeheim in Südniedersachsen ist gestoppt.
  • Zwei Beschäftigte in der Einrichtung in Holzerode waren positiv auf das Virus getestet worden.
  • Für die Einrichtung waren deshalb die Vorsichtsmaßnahmen verschärft worden. Dieses Vorgehen zeigt nun Wirkung.

Aktualisiert am 4.4. um 16 Uhr - Diese gute Nachricht kam am Wochenende. In der vergangenen Woche waren zwei Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims positiv auf das Virus getestet worden. Daraufhin gab es Tests bei allen 48 Bewohnern und den weiteren Beschäftigten – alle negativ.

Corona in Göttingen: Heimleiter ist erleichtert

Heimleiter Markus Müller zeigt sich erleichtert. Zugleich betont er, dass die bestehenden und erfolgreichen Vorsichtsmaßnahmen konsequent beibehalten werden. So nutzen die Beschäftigte Schutzausrüstung, und es gibt einen Besuchsstopp in der Einrichtung. Außerdem verstärkte Reinigung und Flächendesinfektion. Textilien werden in der Wäscherei der Einrichtung chemisch und thermisch behandelt.

Corona in Göttingen: Ständiger Austausch

Bei den Maßnahmen gibt es einen ständigen Austausch mit dem Gesundheitsamt und dem Stab des Landkreises. Die Lage in der Einrichtung wird von den Behörden weiter beobachtet. Um ganz sicher zu gehen, sind Wiederholungstests geplant.

Corona in Göttingen: Zwei weitere Einrichtungen betroffen

Aus der Region Göttingen wurden Corona-Infektionen aus zwei weiteren Einrichtungen für Senioren gemeldet. Betroffen sind mit der „Villa Juesheide“ ein Pflegeheim in Herzberg und mit dem GDA-Wohnstift ein Altenheim in Göttingen.

Corona in Göttingen: Bestätigung der Kreisverwaltung

Die Infektion von zwei Mitarbeitern des Alten und Pflegeheim war  Mittwoch, 1. April bekannt geworden und von einem Sprecher der Kreisverwaltung bestätigt worden. Zunächst gab es bei einem Mitarbeitenden des Alten- und Pflegeheims Müller einen positiven Befund. Daraufhin wurden alle 48 Bewohner und 38 Beschäftigten auf das Virus getestet. Dabei wurde bei einer weiteren Person des Personals die Infektion festgestellt.

Corona in Göttingen: Heimleitung verschärft Vorsichtsmaßnahmen

Die Heimleitung hatte nach dem ersten Befund die bestehenden Vorsichtsmaßnahmen verschärft. So wurden die Beschäftigten der Einrichtung mit Schutzausstattung ausgerüstet. Die Kontaktpersonen der positiv Getesteten in der Einrichtung sind inzwischen separiert und ihr Gesundheitszustand wird überwacht. „Ihnen geht es gut“, heißt es aus dem Göttinger Kreishaus.

Corona in Göttingen: Besuchsstopp in der Einrichtung

In der Einrichtung wird unterdessen der Besuchsstopp konsequent umgesetzt. Die Reinigung in dem Alten- und Pflegeheim wurde verstärkt. Außerdem wurden Kontaktflächen desinfiziert. Weiterhin werden Textilien in der heimeigenen Wäscherei chemisch und mit Wärme behandelt. Die Versorgung der Heimbewohner ist aktuell voll gewährleistet.

Corona in Göttingen: Heimleitung kooperiert mit Gesundheitsamt

Die Heimleitung arbeitet eng mit dem Gesundheitsamt und dem Stab des Landkreises zusammen. Ziel ist es, die Versorgung und Betreuung der Bewohner vor Ort dauerhaft zu sichern.

Corona in Göttingen: Entwicklung der Fallzahlen

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