Kilometerlange Staus - Motorblock wurde aus Auto gerissen

Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A7

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Stau: Am Montagvormittag war die Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Göttingen-Nord und Göttingen gesperrt. Grund war ein Unfall, an dem zwei Autos beteiligt waren. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt.

Göttingen. Bei einem Verkehrsunfall am Montagvormittag auf der Südfahrbahn der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Göttingen-Nord und Göttingen wurden zwei Menschen schwer verletzt.

Um 10.15 Uhr waren zwei Autos – eines aus dem Main-Taunus-Kreis, das andere aus Schweden – zusammengestoßen. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass aus einem Fahrzeug der Motorblock herausgerissen wurde.

Zuletzt aktualisiert um 16.19 Uhr.

Nach Polizeiangaben hatte eine Frau, die mit ihrem Kleinwagen vermutlich mit hoher Geschwindigkeit auf dem mittleren Fahrstreifenfuhr, das schwedische Fahrzeug zu spät bemerkt. Beim Ausweichmanöver verlor die Frau die Kontrolle über ihren Wagen. Mehreren Rettungswagen waren vor Ort. Außerdem landete der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 an der Unfallstelle und brachte einen Notarzt zur Versorgung der Verletzten. Der 68-jährige Schwede erlitt leichte Verletzungen, seine 69-jährige Beifahrerin wurde ebenso wie die Kleinwagenfahrerin schwer verletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf 55.000 Euro.

Die Göttinger Berufsfeuerwehr rückte mit dem Rettungszug aus, weil es zunächst hieß, dass eine Person eingeklemmt sei. Das bestätigte sich jedoch nicht. Die Einsatzkräfte streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Eine Spezialfirma reinigte im Anschluss die Fahrbahn. Die Fahrbahn Richtung Kassel war bis 13.10 Uhr gesperrt. Danach wurde der Verkehr noch eine halbe Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Auf der Autobahn staute sich der Verkehr auf eine Länge bis zu acht Kilometer. Auch auf den Umleitungsstrecken in der Stadt Göttingen kam es zu kilometerlangen Staus.

Unfall auf A7 bei Göttingen

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