Kanupolo-Bundesliga: Göttinger Paddler Club muss in die Playdowns

Zwei Siege reichen nicht

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Schulter ausgekugelt: Göttingens Nils Nerreter (7), hier beim 3:2-Sieg gegen Kanu Club Wetter, konnte verletzungsbedingt nicht weiterspielen.

Göttingen. Beim Heimspieltag, dem vierten und letzten der Kanupolo-Bundesliga, waren für die Männer des Göttinger Paddler Clubs zwei Siege in sechs Spielen zu wenig, um einen der acht Playoff-Plätze zu erreichen.

Am Ende belegten sie von zwölf Teams den zehnten Platz und müssen nun in den Playdowns versuchen, die höchste deutsche Spielklasse zu halten.

Zumindest höchstes Niveau bekamen die Zuschauer von den besten Kanupolo-Teams auf dem Kiessee auf zwei Spielfeldern geboten. Zweimal zehn Minuten effektiver Spielzeit bleibt den Mannschaften, um den Ball in das Tor von einem Meter Höhe und 1,5 Meter Breite, das zwei Meter über dem Wasser hängt, zu werfen. Fünf Spieler befinden sich auf dem Wasser, maximal drei weitere Spieler dürfen fliegend eingewechselt werden.

Im ersten Spiel hielten sich die Göttinger beim 2:5 gegen den Tabellenzweiten Rothe Mühle Essen achtbar, mussten aber im zweiten Match beim 1:10 gegen den Spitzenreiter Wassersporfreunde Liblar Lehrgeld bezahlen. Auf den so wichtigen achten Tabellenplatz hatten sich die Gastgeber zwischenzeitlich durch Siege gegen den Tabellenvorletzten Kanu Club Wetter (3:2) und Schlusslicht Turn- und Sportverein Warfleth (7:2 geschoben.

Im Spiel gegen Wetter hatte sich Nils Nerreter bei einem Wurf die Schulter ausgekugelt und konnte die beiden letzten äußerst wichtigen Spiele nicht mehr bestreiten. Sein Ausfall wog schwer, denn gegen den Meidericher Kanu-Club setzte es nach zwischenzeitlicher 4:3-Führung in der Endphase noch eine unglückliche 4:5-Niederlage, die auf die Moral drückte, was sich im letzten Spiel beim 2:3 ebenfalls nach einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung gegen Wanderfalke Essen negativ bemerkbar machte.

In den Playdowns gibt es noch einmal eine Punktrunde „jeder gegen Jeden“. Danach spielt der Erste gegen den Zweiten dieser Punktrunde, der Sieger hat die Bundesliga gehalten. Der Sieger aus Drei gegen Vier spielt dann noch gegen den Verlierer aus Eins gegen Zwei, wobei hier der Sieger ebenfalls die Liga gehalten hat. 

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