Ziel: Bessere Patientenversorgung

Zwei Uni-Kliniken wollen gemeinsam Krebs-Spitzenzentrum werden

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Gemeinschaftsprojekt Onkologisches Spitzenzentrum UMG und MHH:von links Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandssprecher Uni-Klinikum Göttingen, Universitätsmedizin Göttingen, UMG; Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium; Björn Thümler, Wissenschaftsminister; Dr. Andreas Tecklenburg, Vizepräsident Ressort Krankenversorgung MHH - Medizinische Hochschule Hannover.  

Hannover/Göttingen. Kooperation zum Wohle der Patientinnen und Patienten: Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) werden sich gemeinsam bei der Deutschen Krebshilfe um den Titel „Onkologisches Spitzenzentrum“ bewerben.

MHH und UMG haben in der Onkologie bereits Verbundprojekte erfolgreich beantragt.

Bislang existiert im Zentrum Deutschlands kein Onkologisches Spitzenzentrum, die nächsten Standorte sind Berlin, Hamburg und Essen.

UMG-Vorstandssprecher Prof. Dr. Heyo K. Kroemer steht voll hinter dieser Kooperation: MHH und UMG hätten ihre Aktivitäten in den vergangenen Jahren auch in der Onkologie ausgebaut. Für Kroemer ist der gemeinsame Antrag „für Niedersachsen von großer Bedeutung“, auch, weil es bisher „im Zentrum Deutschlands trotz hoher Patientenzahlen kein solches Onkologisches Spitzenzentrum gibt – das wollen wir ändern.“

Für Dr. Andreas Tecklenburg, Vize-Präsident der MHH, ist es „die logische Fortsetzung der Entwicklung“ im Haus, weil dort das Claudia von Schilling-Zentrum für universitäre Krebsmedizin etabliert worden sei.

Die Kooperation lobt Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Der Aufbau eines onkologischen Spitzenzentrums ist der Königsweg zur erstklassigen Versorgung der Patienten in Niedersachsen.“

Mit der Etablierung Onkologischer Spitzenzentren ermöglicht die Deutsche Krebshilfe Krebskranken eine noch bessere, individuell zugeschnittene Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Die UMG und die MHH haben nun bis zum Herbst 2019 Zeit, um an ihrer gemeinsamen Strategie zu feilen und den Antrag zu formulieren, dafür soll eine paritätisch besetze Arbeitsgruppe sorgen. (tko)

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