Polizei Göttingen

Mann beleidigt Polizistin - 1500 Euro Strafe für diese beiden Schimpfwörter

Ein Mann hat eine Polizistin aus Göttingen übel beleidigt. Für seine Beschimpfungen muss er jetzt eine hohe Strafe zahlen.

  • Polizistin aus Göttingen beleidigt
  • Ein Mann bleidigte die Frau mit üblen Schimpfwörtern
  • Jetzt muss er eine hohe Strafe zahlen

Göttingen - Ein Mann aus Hildesheim hat eine Polizistin der Polizeidirektion Göttingen übel beleidigt. Die Frau erstattete daraufhin Anzeige. Jetzt muss der Mann eine hohe Strafe zahlen.

Zu dem Vorfall kam es laut der Polizei Göttingen an einem Freitagabend im März. Ein 47-jähriger Mann aus Hildesheim rief den Notruf der Polizei an. Diesen nahm die Leitstelle „Süntel" in Hameln an. Während des Gesprächs wurde der Mann massiv ausfallend und beleidigte die Polizistin aufs Übelste.

Göttingen: Polizistin erstattet Anzeige

Zum Zeitpunkt des Anrufs befand sich der Mann laut eigenen Angaben in einem Bus. Er gab an, in einen Streit mit dem Busfahrer geraten zu sein, berichtet die Polizei Göttingen. Ein vernünftiges Gespräch mit dem Mann sei nicht möglich gewesen.

Eine Polizistin aus Göttingen ist von einem Mann übel beleidigt worden. Dieser muss nun eine hohe Strafe zahlen.

Das Gespräch mit der Polizei nahm offenbar nicht den Verlauf, den der Mann sich erhofft hatte. Daraufhin rastete der Mann am Telefon aus. Er beschmipfte und beleidigte die Polizistin der Polizeidirektion Göttingen übel.

Polizistin aus Göttingen beleidigt: Mann muss hohe Strafe zahlen

Die Polizistin erstattete Anzeige gegen den Mann. Das Amtsgericht Hildesheim hat jetzt ein Urteil gefällt. Für die Beschimpfung der Polizistin der Polizeidirektion Göttingen muss der Mann eine hohe Strafe zahlen.

Das  Amtsgericht Hildesheim verhängte für die Beleidigung eine Strafe von 1500 Euro. „Eine Beleidigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat“, sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen.

Polizei Göttingen: Mann muss für Beleidigung hohe Strafe zahlen

Die Polizeidirektion Göttingen will Beleidigungen gegenüber Polizisten vermehrt zur Anzeige bringen. Immer wieder würden Mitarbeiter der Polizei aufs Übelste beleidigt. „Die Kollegen im täglichen Einsatz haben meinen größten Respekt für die Professionalität, die sie in derartigen Situationen an den Tag legen. Sie sind häufig Beschimpfungen, Beleidigungen und Verunglimpfungen ausgesetzt, bewahren dabei aber in der Regel Ruhe und deeskalieren“, sagt der Polizeipräsident. 

Die Entscheidung des Amtsgericht Hildesheim signalisiere, dass solches Verhalten nicht geduldet werde, so der Polizeipräsident. Für die Nutzung mehrerer Schimpfwörter der Polizistin aus Göttingen muss der Mann 1500 Euro zahlen. Der 47-Jährige hatte die Frau in dem Telefonat als H*** und Schl**** bezeichnet, wie eine hna.de*-Nachfrage ergab.

Beschimpfung von Polizisten: Weitere Fälle

Ein 72-jähriger Rentner aus dem Raum Frankenberg musste sich vor Gericht verantworten. Er hatte Polizisten beschimpft, bedroht und angegriffen*. In Witzenhausen hat ein offenbar stark alkoholisierter 54-Jähriger die Besatzung eines Rettungswagens und Polizisten bespuckt und beleidigt*. (Sarah Neumeyer) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

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