VHS Göttingen-Osterode startet mit 1300 Angeboten in den Herbst

Vier Kataloge: Haide Faridani (Fachbereichsleitung Sprachen) und Geschäftsführer Thomas Eberwien stellen das neue Herbst-Programm der Volkshochschule Göttinger Osterode vor. Foto: Geier

Göttingen. Mit knapp 1300 Angeboten startet die Volkshochschule Göttingen-Osterode in das Herbstprogamm.

Es ist das erste gemeinsam Programm, nach der Fusion der Kreisvolkshochschulen der Landkreise Göttingen und Osterode und der Göttinger VHS.

Ab Freitag werden die neuen Herbst-Programmhefte in vier Ausgaben für die Stadt und den Altkreis Göttingen sowie den Altkreisen Hann. Münden, Duderstadt und dem noch selbstständigen Landkreis Osterode an die Haushalte verteilt, kündigte der Geschäftsführer der VHS Göttingen Osterode, Thomas Eberwien, an.

Das Programm umfasst wieder die bewährten Angebote aus den Bereichen Sprachen, Gesundheit, schulische und berufliche Qualifikationen, Kunst und Kultur, Bildungsurlaube und mehr. „Sprachen und Gesundheit sind die Renner in unserem Angebot“, sagt der Geschäftsführer. Gut angenommen wird vor allem - auch mit der aktuellen Flüchtlingsflut im Hinterkopf - der Integrationskurs Deutsch als Fremdsprache. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass dieser Schwerpunkt künftig auch in Osterode ausgebaut werden soll.

Im Bereich berufliche Qualifikation plant die Volkshochschule ein breit gefächertes Programm. Künftig sollen mehr Kurse für berufliche Weiterbildungen angeboten werden. Genauso bleibt man bei den Computerkursen am Ball und bietet Kurse für das neue Windows 10 sowie den Umgang mit den Smartphone-Betriebssystemen Android und iOS.

Neuer Internetauftritt

Auch das kulturelle Angebot wurde ausgebaut: Mit der VHS kann man nun in die Ahnenforschung einsteigen oder sich am Upcycling probieren - und aus alten Resten neue Kunstwerke schaffen.

Wer das Programm durchstöbert, das ab Freitag verteilt wird, der stößt auf einige neue Angebote. Die vier Programmhefte findet man auch im Internet unter www.vhs-goettingen.de. Ab 2016 soll ein neuer gemeinsamer Internetauftritt folgen.

Die Fusion in Zahlen: Aus drei Volkshochschulen ist eine geworden

Die Volkshochschule Göttingen, die Kreisvolkshochschulen der Landkreise Göttingen und Osterode sind seit dem 1. August offiziell fusioniert. Damit entsteht ein Bildungsträger für die gesamte Region.

Mit der Fusion aus drei VHS-Welten soll ein Ziel erreicht werden: das Beste aus den verschiedenen Programmen zusammenführen. Gemeinsam soll auch weiterhin ein hochqualifiziertes Angebot in dünn besiedelten Gebieten auf die Beine gestellt werden. „Die Fusion ist unsere Antwort auf den Demografischen Wandel", berichtet Geschäftsführer Thomas Eberwien.

Hier einige Zahlen, die verdeutlichen, was gemacht wurde und welche Bedeutung diese Fusion auf die Erwachsenenbildung der Region hat.

- 2 Jahre sind seit dem Kooperationsvertrag vergangen. So lange hatten die Volkshochschulen Zeit, sich und ihre Programme anzugleichen.

- 4 Geschäftsstellen hat die Volkshochschule: Osterode, Hann. Münden, Duderstadt und derzeit noch Rosdorf. Da das Büro dort in einer ehemaligen Schule untergebracht ist und das Gebäude zum Verkauf steht, ziehen die beiden Mitarbeiterinnen in die VHS an der Göttinger Bahnhofsallee. Die anderen Geschäftsstellen bleiben auch künftig bestehen.

- 12 neue Mitarbeiter aus Osterode wurden in den Betrieb der Göttinger Volkshochschule integriert.

- 77 Mitarbeiter machen jetzt den gesamten Betrieb der fusionierten Volkshochschule aus und gestalten das Semesterprogramm.

- 650 freie Dozenten arbeiten nun für die VHS Göttingen-Osterode.

- 1300 Kurse hat die VHS Göttingen-Osterode nun an vier Standorten insgesamt im Angebot. In Göttingen werden rund 800 Kurse angeboten, im Kreisgebiet etwa 550.

- 8000 Kursbesucher gibt es in der Region pro Semester.

- 195.000 Exemplare - so stark ist die akturelle Auflage des Herbstprogramms der VHS Göttingen-Osterode. Es gibt vier unterschiedliche Ausgaben, die ab Freitag verteilt werden und an bekannten Orten ausliegen. (cge)

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