Kontrolle

24 Stunden ununterbrochen am Steuer: Polizei stoppt Senior 

Symbolbild: Polizei stoppt Fahrer auf A7 bei Göttingen.
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Symbolbild: Polizei stoppt Fahrer auf A7 bei Göttingen.

Polizei-Kontrolle bei Göttingen: Die Beamten stoppen einen Fahrer. Er saß fast 24 Stunden am Steuer.

  • Polizei kontrolliert bei Anschlussstelle Göttingen
  • Beamte stoppen Senior
  • Er saß fast 24 Stunden am Steuer

Göttingen - Auf die Lenk- und Ruhezeiten achteten Polizei-Beamte bei einer Kontrolle auf der Autobahn 7 Ende Januar in Höhe der Anschlussstelle Göttingen. Besonders negativ fiel ein 79-Jähriger aus dem Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen auf. Er saß fast 24 Stunden ununterbrochen hinter dem Steuer. Das stellte die Polizei fest. Die Polizei ermittelte eine Gesamtlenkzeit von mehr als 30 Stunden.

Göttingen: Polizei stoppt einen portugiesischen Sattelzug

Außerdem fiel ein portugiesischer Sattelzug auf, der schwer beschädigt war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer in Südfrankreich in einen Unfall verwickelt war und die Fahrt trotz der massiven Unfallschäden fortgesetzt hatte.

Der Sattelzug wurde zum TÜV gefahren. Nach einem Gutachten, das die Verkehrsunsicherheit bescheinigte, wurde die Stilllegung des Fahrzeugs angeordnet. Außerdem stellte sich heraus, dass der Fahrer mit dem Gefährt mit deutlich mehr als 110 km/h unterwegs war.

Insgesamt wurden 16 Fahrzeuge beanstandet. Alle Fahrer müssen jetzt mit Bußgeldern rechnen.

Verkehrskontrollen bei Göttingen mit erschreckenden Ergebnissen

Die Polizei kontrolliert bei Göttingen* immer wieder verstärkt die Geschwindigkeiten auf der Autobahn 7 - nicht selten mit teilweise erschreckenden Ergebnissen. 

Bei einer Verkehrskontrolle der Polizei bei Göttingen fiel auf: Das in einem Lastwagen transportierte Fleisch war nicht richtig gekühlt. In den Fällen wurden hohe Bußgelder fällig.

Polizei: Die Unfallzahlen in Deutschland gehen zurück

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland zurück. Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018. 

Auch bei Verkehrsunfällen mit Verletzten und der Zahl der Verunglückten gab es nach Angaben der Statistiker einen Rückgang. In den ersten elf Monaten des Vorjahres seien 18.817 Unfälle mit Personenschaden registriert worden. Das seien 5,5 Prozent weniger als von Januar bis November im Jahr 2018 gewesen. 

Die Zahl der Verunglückten sei um 5,2 Prozent auf 24.907 Personen zurückgegangen. Das seien die niedrigsten Werte der letzten 30 Jahre gewesen, sagte ein Sprecher des Landesamtes. 

Video: Polizei kontrolliert auf A7 bei Göttingen - Führerschein und Fahrzeugschein bitte!

Von Bernd Schlegel

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