Göttingen verbietet zum Jahreswechsel das Böllern in der Innenstadt

Das ist zum Jahreswechsel verboten: Silvesterfeuerwerk darf in der Göttinger Innenstadt nicht abgebrannt werden. Die Stadt will das Verbot mit gemischten Streifen von Polizei und Ordnungsdienst durchsetzen. Foto: Rampfel

Göttingen. Die Stadt Göttingen untersagt zum Jahreswechsel das Böllern in der Innenstadt. Damit folgt die Uni-Stadt dem Vorbild zahlreicher anderer Kommunen in Niedersachsen.

Sie alle verbieten das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in ihren historischen Zentren und teilweise auch in Wohngebieten. Was Sie wissen müssen:

Klares Verbot

Die Stadt Göttingen teilte mit, dass innerhalb der Wallanlagen und auf dem Wall am 31. Dezember und 1. Januar kein Feuerwerk der Kategorie 2 gezündet werden darf. In diese Kategorie fallen etwa Raketen, Kanonenschläge und andere Knallkörper. An anderen Tagen ist das Böllern mit solchen Produkten ohnehin verboten.

Unterschrift von Köhler

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler hat dazu eine entsprechende Verfügung unterschrieben. Hintergrund für das aktuelle Verbot ist, dass in den vergangenen Jahren immer wieder Böller unkontrolliert in Zuschauergruppen gezündet wurden, so die Verwaltung. Außerdem wurden Raketen auf historische Gebäude in der City abgefeuert.

Ordnungswidrigkeit

Verstöße gegen das Böllerverbot sind eine Ordnungswidrigkeit und können mit einer Bußgeldzahlung geahndet werden, sagte ein Stadtsprecher. In den vergangenen Jahren hatte Göttingen das Silvesterfeuerwerk in der Altstadt noch geduldet.

Handzettel und Plakate

Auf das Verbot soll bereits in der Vorweihnachtszeit hingewiesen werden. Dazu werden Handzettel und Plakate mit der Botschaft „Lass es krachen, aber ohne Böller“ gedruckt, die in der Gastronomie, in Geschäften und in Verkaufsstellen ausgelegt beziehungsweise aufgehängt werden.

Gemischte Streifen

Mit gemischten Streifen von Polizei und Ordnungsdienst der Stadt soll das Verbot durchgesetzt werden. Sie werden am Silvestertag bereits ab dem frühen Abend unterwegs sein, die Situation beobachten und bei festgestellten Verstößen Bußgeldzahlungen festlegen und die Böller beschlagnahmen. (bsc/epd)

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