Vorschlag der SPD

Verwaltung will Nordstadt aufpeppen

Göttingen. Die Göttinger Nordstadt soll attraktiver werden: Die Stadtverwaltung hat eine Untersuchung für den etwa 50 Hektar großen Bereich zwischen Klinikum, Uni-Nordbereich im Osten, Weender Landstraße und Bahnlinien im Westen in Auftrag gegeben.

Den Anstoß für die Entwicklung der Nordstadt hatte im November 2012 die SPD-Fraktion gegeben. Ziel ist zum einen eine Analyse der Verkehrs und der Verkehrswege sowie der Wohn- und Versorgungssituation.

In der Nordstadt gibt es überwiegend Mehrfamilienhäuser und einige Nahversorger, vorwiegend Supermärkte. Auch für die Gewerbeflächen müssten konzeptionell neue Ausrichtungen entwickelt werden, teilt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Frank-Peter Arndt mit.

Die Planungen sollen laut Bauausschussmitglied Silvia Binkenstein auf keinen Fall an der Bevölkerung und den Gewerbetreibenden vorbeilaufen. Sie sollen ihre Vorstellungen und Kritikpunkte einbringen, letztlich ihren Stadtteil mitgestalten. Damit dies möglich ist, sind öffentliche Gespräch geplant. Auch soll es eine „Zukunftswerkstatt“ geben.

Am Ende wird dann ein Stadtentwicklungskonzept für die Göttinger Nordstadt stehen, die als Stadtteil bisher keinen starken eigenständigen Charakter besitzt. (tko)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.