AfD: Euro-Kritiker soll Geld aus Parteikasse unterschlagen haben

Göttingen. Die Polizei ermittelt wegen Untreue und Urkundenfälschung gegen ein früheres Göttinger Kreisvorstandsmitglied der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD).

Der zurückgetretene Schatzmeister soll 6000 Euro aus der Kasse des Kreisverbandes unterschlagen haben. Der Verdächtige habe sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert, sagte eine Polizeisprecherin in Göttingen am Freitag. Einzelheiten wollte sie wegen des laufenden Verfahrens nicht nennen. 

Laut Medienberichten gehen die Ermittlungen auf eine Strafanzeige des neuen AfD-Kreisvorstandes zurück. Danach soll der frühere Schatzmeister wiederholt Geld vom Parteikonto abgehoben und gefälschte Quittungen für Ausgaben vorgelegt haben. 

Der Verdächtige und die anderen Vorstandsmitglieder hatten ihre Posten Ende August niedergelegt. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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