Göttinger Forscher nehmen Lebensraum von Spinnen und Insekten unter die Lupe

Göttingen. Ein Forscherteam unter Leitung der Uni Göttingen hat untersucht, wie 640 Spinnen-, Käfer-, Fliegen-, Wanzen-, Zikaden- und Schmetterlings-Arten auf die Vereinheitlichung der Landschaft reagieren.

Weil Agrarland immer intensiver bewirtschaftet wird, sind kleinräumige Landschaftsstrukturen selten geworden. Dabei sind diese von Bedeutung für vielfältige Artengemeinschaften. Insekten und Spinnen - das Bild zeigt eine Wespenspinne - übernehmen im Grünland wichtige Ökosystemfunktionen, wie biologische Schädlingskontrolle oder Bestäubung. In eintönigen Landschaften kommen vor allem die großen Arten mit wenig spezialisiertem Nahrungsspektrum vor. In vielfältig strukturierten Landschaften sind auch weniger ausbreitungsstarke kleinere und stärker spezialisierte Arten zu finden, selbst bei intensiver Grünlandnutzung.

Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen. (shx) Foto: Lorenzen/nh

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