Göttinger Händel-Festspiele: Symposium und Opern-Premiere

Göttingen. Warum wurde Georg Friedrich Händel zum politischen Zankapfel zwischen Großbritannien und Deutschland? Fragen wie diese sollen am Samstag, 31. Mai, während des Symposiums „Mehr Händel“ geklärt werden. Ab 9 Uhr werden Musikwissenschaftler aus dem In- und Ausland in der Sternwarte Göttingen erwartet.

Das Programm des ersten Festspiel-Wochenendes hält darüber hinaus noch weitere Höhepunkte bereit:

• Premiere feiert am Samstagabend ab 18 Uhr die Oper „Faramondo“. Zuvor wird es ab 17 Uhr eine Einführung ins Werk in deutscher und englischer Sprache geben.

• Auf Entdeckungsreise können Musikfreunde am Sonntag, 1. Juni, ab 11 Uhr in der Aula der Fachoberschule Göttingen (FOG) gehen. In einer Matinee spürt der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Hans Joachim Marx der Königin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz (1744-1818) nach.

Die deutsche Prinzessin wurde durch die Heirat mit König Georg III. zur Königin Charlotte von Großbritannien und von Irland. Sechs Musiker des Festspiel-Orchesters Göttingen interpretieren dazu Werke von Bach, Mozart, Abel und Händel.

• Unter dem Motto „Rule, Britannia!“ unternimmt das Göttinger Symphonie-Orchester zusammen mit der Sopranistin Ingeborg Danz am Sonntag ab 17 Uhr in der Stadthalle eine musikalische Reise nach London. Auf dem Programm stehen Werke von Ralph Vaughan Willams und Edward Elgar. (esp)

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