Göttinger Neujahrsempfang: Uni-Stadt entwickelt sich positiv

Volles Haus: Zum Neujahrsempfang der Stadt Göttingen kamen hunderte Besucher am Donnerstag in die Stadthalle. Foto: Schlegel

Göttingen. Die Stadt Göttingen entwickelt sich positiv. Das hob Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler am Donnerstag beim Neujahrsempfang in der Stadthalle hervor.

Wieder im Saft

2008/2009 habe die Stadt noch auf der Intensivstation der öffentlichen Hand gelegen. „Anschließend Not-OP, dann Reha – und jetzt steht der ehemalige Patient Göttingen wieder im Saft“, sagte Köhler mit Blick auf die Entschuldung durch das Land vor einigen Jahren und die Entwicklung danach.

Kraft für Investitionen

Die Stadt habe jetzt wieder die finanzielle Kraft für Investitionen, hob Köhler hervor. So sollen im laufenden Jahr 39,4 Millionen Euro und 2018 32,2 Millionen Euro investiert werden – unter anderem ins Freibad Weende, neue Kunstrasenplätze, Fahrzeuge für die Feuerwehr, die südliche Innenstadt, den weiteren City-Ausbau und auch das Neue Rathaus, das nach 40 Jahren saniert werden muss.

Thema Stadthalle

Ein weiteres Projekt, das demnächst Millionen kosten wird, ist die Stadthalle. „Es ist trocken und warm und im Kreis mancher Freunde und vieler, guter Bekannter sogar irgendwie gemütlich. Aber viel weiter dürfen wir auch nicht schauen, ohne hinter jeder Wand und in nahezu jeder Leitung den Ruf nach Sanierung zu hören“, sagte Köhler.

Bezahlbarer Wohnraum

Ganz wichtig für die Zukunft der Stadt ist aus Sicht von Stadtoberhaupts vor allem die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Dazu startet im ersten Quartal eine Aktion nach dem Vorbild von Städten wie Hamburg oder München. Ziel ist ein aktives Flächenmanagement mit einem beschleunigten Bebauungsplan- und Baugenehmigungs-Verfahren und der Abbau von Hemmnissen. Zentral ist dabei die Ausweisung von Bauland, so Köhler.

Kontrollen am Einlass

Die vielen Besucher des Göttingen Neujahrsempfangs mussten vor Beginn der Veranstaltung ein wenig Geduld mitbringen. Aufgrund einer möglichen Terror-Gefahr hatte sich die Stadtverwaltung für Kontrollen am Einlass zur Stadthalle entschieden. Jeder Besucher wurde mit Metall-Detektoren überprüft. Außerdem schaute der Sicherheitsdienst in alle mitgebrachten Taschen. Die Gäste des Abends nahmen es ganz gelassen und warteten geduldig bis sie an der Reihe waren. (bsc)

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