Göttinger Schüler Benedikt Alt-Epping holt Sonderpreis bei „Jugend forscht“

Erfolgreicher Nachwuchsforscher: THG-Schüler Daniel Alt-Epping (rechts) hat beim Bundeswettbewerb Jugend forscht einen Sonderpreis gewonnen. In der Mitte Physik-Lehrer Ulli Schmidt, links Daniel Sandrock. Foto: Kopietz

Göttingen. Großer Erfolg für einen Göttinger Schüler beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“: Benedikt Alt-Epping aus der Klasse 10MN des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) wurde mit seinen Teamkollegen Amandus Krause aus Berlin und Lara Grabitz aus Hamm mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Gestiftet wurde der mit 1000 Euro dotierte Sonderpreis für Umwelttechnik von der Bundesstiftung Umwelt.

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden in Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck, Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des Vorstandsvorsitzenden der BASF, Dr. Kurt Bock, in Ludwigshafen geehrt.

In ihren Experimenten zum Thema E-Mobilität und Leistungsfähigkeit von Batterien hatten die Schüler um Benedikt Alt-Epping selbst gebaute Lithium-Ionen-, Dual-Graphit- und Nickel-Cadmium-Akkus in ferngesteuerten Modellautos verglichen.

Sowohl bei Reichweite als auch bei Spannung und spezifischer Kapazität hatte dabei die Lithium-Ionen-Batterie eindeutig am besten abgeschnitten.

Dennoch glauben die Jungforscher, dass sich Weiterentwicklungen des Dual-Graphit-Akkus – insbesondere der Version mit drei Kohleelektroden – lohnen, da eine solche Batterie besonders kostengünstig und umweltverträglich wäre.

Beim 50. Bundeswettbewerb von Jugend forscht präsentierten 195 Talente insgesamt 113 Forschungsprojekte. Benedikt Alt-Epping aus Eddigehausen und sein Team wie die anderen Teilnehmer hatten sich als Landessieger für das Finale qualifiziert.

Für die Jubiläumsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ hatten sich insgesamt 11.502 Jungforscher angemeldet. (tko)

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