Groner Straße wird nicht zum Engpass - Umbau soll 2016 starten

Breite Fahrbahn soll bleiben: Eine Testphase mit stellenweiser Verengung der Fahrbahn in der Groner Straße auf 3,50 Meter führte zu Komplikationen. Der Ausbau soll 2016 beginnen. Über die genaue Gestaltung wird noch gesprochen. Foto: Schlegel

Göttingen. Eine Verengung der Fahrbahn in der Groner Straße ist wohl vom Tisch: Ein Test an drei Werktagen im Oktober mit einer provisorischen, auf 3,50 Meter Breite verengten Fahrbahn hatte zu erheblichen Problemen – auch mit Lieferfahrzeugen und Bussen – geführt.

„Es war Sinn und Zweck die Praktikabilität einer Verengung zu testen“, sagte Stadtbaurat Thomas Dienberg. Die Idee einer Fahrbahnverengung war von Bürgern währende einer Info-Veranstaltung eingebracht worden.

Nach den Ergebnissen des Tests schlägt die Verwaltung eine breitere geteerte Straße ohne Einbuchtungen und Engpässen vor. Im Bauausschuss wurde der Entwurf vorgestellt. Für eine Außenbestuhlung der Gastronomie, Ruhezonen und Baumbestand soll mehr Raum als bisher sein. Die Groner Straße war bereits in den 70er-Jahren in ihren jetzigen Zustand gebracht worden. Der Bereich soll durch den Umbau attraktiver werden. Die Innenstadtstraße, auf der auch Stadtbusse fahren, leidet seit Jahren an immer wieder auftretenden Geschäftsleerständen. Es gibt auch nur wenige Sitzmöglichkeiten für Passanten.

Die Fraktionen im Ausschuss signalisierten Zustimmung für die Ausbauvariante, die auch mehr Bäume als bisher vorsieht. Über die genaue Gestaltung wird noch vor Beginn der Arbeiten im nächsten Jahr bei einem Ortstermin gesprochen werden, kündigte die Verwaltung an. Die Grünen haben Bedenken, dass eine breite, asphaltierte Fahrbahn zum Schnellfahren animieren könnten.

Stadtbaurat Dienberg kündigte auch an, nicht erlaubte Fahrzeuge aus der Groner Straße herausbekommen zu wollen. So würden Lieferzeiten nicht eingehalten und es gäbe auch Autofahrer, die keine Anlieger sind und sich sich nicht an das Durchfahrtverbot hielten. (tko)

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