Grunz-Mobil: Tierschützer wollen Umdenken beim Essen

Aktion vor dem Alten Rathaus in Göttingen: Mit einem Anhänger mit einem Schwein machten Aktivisten der Albert-Schweitzer-Stiftung auf das Schicksal von Ferkeln aufmerksam. Foto: Schlegel

Göttingen. Auf das Schicksal von Ferkeln wurde am Freitag mit einer Aktion vor dem Alten Rathaus in Göttingen aufmerksam gemacht. Dort machte das Grunz-Mobil der Albert-Schweitzer-Stiftung Station.

Nicolas Thun von der Stiftung bringt es auf den Punkt: „Ferkel werden kastriert, ihnen werden die Schwänze gekürzt und die Zähne abgeschliffen – ohne Betäubung.“ Auf einer Videoleinwand des Anhänger, auf dem ein Schweinemodell installiert ist, konnten die Besucher sehen, was Ferkel täglich erleiden müssen.

Mit der Aktion, an der sich mehrere Freiwillige aus Göttingen beteiligten, sollen die Verbraucher zum Umdenken bei ihrem Konsumverhalten anregt werden. So setzt sich die Berliner Stiftung dafür ein, dass stärker als bisher vegetarisches Essen auf den Tisch kommt. „Die Entscheidung für oder gegen Tierleid treffen wir alle täglich – bei jeder Mahlzeit.“ Gleich vor Ort verteilten die Aktivisten der Stiftung Broschüren. Darin werden Beispiele für fleischlose Alternativen beim Essen gegeben. Weitere Informationen zu der Aktion gibt es im Internet. (bsc)

http://zu.hna.de/grunz2015

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