Mehr als 1,2 Millionen

Land fördert kulturelle Projekt in der Region

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Dorftreff Reyershausen mit Mitgliedern.

Mit mehr als 1,2 Millionen Euro fördert das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im ersten Halbjahr des laufenden Jahr soziokulturelle Vorhaben im Land.

Hannover – Davon gehen rund 550 000 Euro an die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur, die damit 50 Projekte unterstützt, wie das Ministerium in Hannover mitteilte. Als Soziokultur werden kulturelle Vereine und Initiativen bezeichnet, die aus der Basis der Gesellschaft hervorgegangen und stark ehrenamtlich geprägt sind, heißt es in einer Mitteilung.

Rund 676 000 Euro investiert das Land in 13 Vorhaben zur Modernisierung und Sanierung soziokultureller Einrichtungen. Davon gehen allein 100 700 Euro an den Verein „Kultur im Esel“ in Einbeck-Sülbeck für den Umbau der Sanitäranlagen.

Darüber hinaus werden 22 Vereinen sogenannte Strukturförderungen in Höhe von 200 000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit sollen die Einrichtungen zum Beispiel ihre Personalkräfte bezahlen. Darunter gehen an den Kulturbahnhof Uslar 7860 Euro (Projekt neue Mitstreiter), den Verein Kultur im Esel“ in Einbeck 7212,16 Euro (Fortführung der Geschäftsführung), die Konzert- und Kulturfreunde Einbeck 13 270 Euro (Projekt Junge) und den Dorftreff Reyershausen 6000 Euro (Projekt Mittendrin).

Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur unterstützt mit weiteren 350 000 Euro 28 Vorhaben unter anderem zur Erinnerungskultur, zum Konsumverhalten, zu neuen Wohnformen oder dem demografischen Wandel. Davon erhält die Göttinger Musa für das interkulturelle Orchester 8595 Euro sowie das Boat People Projekt für die Kindertheaterwerkstatt „Zukunft voraus“ 6000 Euro.

„Die niedersächsischen Einrichtungen der Soziokultur eröffnen vielen Menschen einen Zugang zu Kunst und Kultur und leisten damit einen großen Beitrag zur kulturellen Vielfalt im Land“, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). 

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