1. Startseite
  2. Lokales
  3. Göttingen

HAWK-Hochschulpreis für scheidende Landtagspräsidentin Andretta

Erstellt:

Kommentare

HAWK-Preis für die scheidende Landtagspräsidentin: Hochschulpräsident Dr. Marc Hudy zeichnete im Lichthof am Standort Holzminden Dr. Gabriele Andretta aus.
HAWK-Preis für die scheidende Landtagspräsidentin: Hochschulpräsident Dr. Marc Hudy zeichnete im Lichthof am Standort Holzminden Dr. Gabriele Andretta aus. © HAWK/nh

Für ihre besonderen Verdienste um die Hochschule erhält die scheidende Landtagspräsidentin Gabriele Andretta den HAWK-Preis.

Göttingen/Holzminden – Die scheidende Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta erhielt den Preis der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). Bei dem Festakt wurden zudem 150 Deutschlandstipendien an Studierende aus Göttingen, Hildesheim und Holzminden vergeben – ein neuer Rekord.

„Gabriele Andretta ist bis heute Vorreiterin an der Spitze der Wissenschaftslandschaft, wenn es um die Belange der Fachhochschulen geht. Sie ist als Landtagsabgeordnete und wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD seit vielen Jahren der Motor der Fortentwicklung von Fachhochschulen und Verfechterin des uneingeschränkten Promotionsrechts“, sagte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy in seiner Laudatio. Gabriele Andretta sei zudem eng mit dem Standort Göttingen verbunden und habe der Hochschule immer den Rücken gestärkt. Hudy: „Als streitbare, aufrechte Demokratin passt sie sehr gut zu unserer Hochschule.“

Die 61-Jährige kündigte an, dass sie die HAWK auch weiterhin begleiten werde: „Fachhochschulen in Niedersachsen sind eine einzige Erfolgsgeschichte.“ In ihrer politischen Arbeit sei es ihr immer darum gegangen, die Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne Abitur zu öffnen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass sie in ihrer Familie die erste gewesen sei, die studieren konnte. „Unsere Fachhochschulen sind die Motoren auf dem Arbeitsmarkt, sie sind die Zukunftswerkstätten für unsere Unternehmen, sie sichern Fachkräfte in den Regionen – so auch die HAWK.“ Sie habe die Entwicklung der HAWK am Standort Göttingen bereits als Abgeordnete eng begleitet. Ein Beispiel für das Erfolgsmodell HAWK sei der Gesundheitscampus, eine Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen.

Bei der Festveranstaltung in Holzminden wurde zudem die neue Rekordzahl von 150 Deutschlandstipendien an Studierende vergeben. Die Förderer stiften dabei für ein Jahr 150 Euro monatlich, den gleichen Betrag gibt der Bund dazu: Die Stipendiaten erhalten somit für ein Jahr monatlich 300 Euro. Dieser Betrag wird im Gegensatz zu anderen Programmen nicht auf das BAföG angerechnet.

Ein Deutschlandstipendium ging an insgesamt 55 Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). Bei einem Festakt in Holzminden erhielten sie und die Förderer ihre Urkunden.
Ein Deutschlandstipendium ging an insgesamt 55 Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). Bei einem Festakt in Holzminden erhielten sie und die Förderer ihre Urkunden. © Marius MaasewerdHAWK/Marius Maasewerd/nh

Eine Auswahlkommission hatte die 150 Stipendiaten, darunter 55 aus Göttingen, aus insgesamt 364 Bewerbungen ausgewählt. „Seit 2011 vergeben wir Deutschlandstipendien und die Zahl ist stetig gestiegen. Die 150 Stipendien dieses Jahr sind ein Wahnsinnserfolg. Aber darauf werden wir uns nicht ausruhen, sondern unsere Anstrengungen, erfolgreiche Abschlüsse zu ermöglichen, weiter ausbauen“, sagte HAWK-Vizepräsident Prof. Wolfgang Viöl.

Insgesamt 111 Förderer unterstützen in der neuen Periode die Studierenden: Das sind 57 Unternehmen, 35 Privatpersonen, darunter 19 Alumni, die selbst während ihres Studiums ein Stipendium erhalten haben, acht Vereine und Verbände sowie elf Stiftungen. Weitere Informationen gibt es hier. (Bernd Schlegel)

Auch interessant

Kommentare