Aktive der Feuerwehr lernen Retten nun auch in Göttingen

Mit Rettungsschere und Spreizer: Aktive der Feuerwehr lernten in Göttingen. Foto: Rampfel

Göttingen. Zehn Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Göttingen haben am Samstag den ersten Lehrgang „Technische Hilfeleistung“ bei der Berufsfeuerwehr Göttingen beendet.

Der wurde bisher nur an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle angeboten. Aufgrund der hohen Nachfrage und zur Entlastung der Feuerwehrschule dort, entschloss man sich, den Lehrgang nun auch in Göttingen anzubieten.

Die Vorteile von einer Ausbildung vor Ort liegen auf der Hand. „Zum einen müssen die Teilnehmer nicht mehr bis nach Celle fahren, zum anderen ist eine Freistellung von ihrer Arbeit nicht notwendig, weil der Lehrgang abends und am Wochenende stattfindet“, sagt Ausbildungsleiter Eckhard Gerlitzki, der den Lehrgang mit Carsten Cichos leitet.

Die Ausbilder rekrutieren sich aus Feuerwehrangehörigen von Stadt und Landkreis Göttingen sowie Vertretern des Technischen Hilfswerks, so dass auch das Thema Hoch- und Tiefbau gelehrt wird. Lernziele sind unter anderem die richtige Handhabung der Ausrüstung und Bedienung der Geräte für technische Hilfeleistungen. Am Abschlusstag stand daher auch die verletztenorientierte Rettung aus einem Auto auf dem Stundenplan.

Mit hydraulischer Rettungsschere und Spreizer wurde eine „verletzte“ Person aus dem Wagen befreit.

Der wichtige Lehrgang „Technische Hilfeleistung“ ist nach der so genannten Truppführerausbildung der zweite Lehrgang, der nicht mehr nur in Celle, sondern zusätzlich auch in Stadt und Landkreis Göttingen angeboten wird. Auch für 2017 sind Lehrgänge dieser Art in Göttingen geplant. (ysr)

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