Medizinische Fakultät ehrt Professor Dr. Frotscher

Henle-Medaille für Hirnforscher

MichaelFrotscher

Göttingen. Neuro-Anatom und Hirnforscher Professor Dr. Dr. Michael Frotscher hat die höchste jährliche Auszeichnung der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen erhalten: die Jacob-Henle-Medaille. Seine Forschungsergebnisse ermöglichen unter anderem Wege für erste Therapieansätze für Epilepsien des Temporallappens.

Der Senior-Forschungsprofessor der Hertie-Stiftung Hamburg und Direktor des Instituts für Strukturelle Neurobiologie am Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg hat laut Pressemitteilung maßgeblich dazu beigetragen, dass der zelluläre Aufbau und die synaptische Verschaltung des Hippocampus als Ort der Gedächtnisbildung so gut wie nie zuvor bis in die molekulare Ebene verstanden werden kann. Der Hippocampus ist ist ein Bestandteil des Gehirns und zählt zu den evolutionär ältesten Abschnitten der Hirnrinde.

Die Laudatio hielt Professor Dr. Jochen Staiger, Direktor des Instituts für Neuroanatomie der Universitätsmedizin. (kmn)

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