Entwicklungseingeschränkte Kinder und deren Eltern finden Unterstützung in der Frühförderung

Hilfe auch für die ganz jungen Kinder

Göttingen. Mehrere tausend Kinder und deren Eltern hat die Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) der Stadt Göttingen betreut und unterstützt, ihnen ein besseres Leben ermöglicht. Sie besteht seit 25 Jahren und wird von Wolfgang Dahms geleitet, hier arbeiten Sozial- und Heilpädagoginnen, eine Krankengymnastin, Logopädin und ein Kinderarzt als festes, zehnköpfiges Team zusammen.

Mehr als 300 Kinder werden pro Jahr von Eltern in der Frühförderstelle der Stadt vorgestellt.

In der IFF finden Eltern Hilfe und Unterstützung, deren Kinder mit Behinderungen oder andere Entwicklungsauffälligkeiten wie bei Sprache, Motorik, im Spiel oder Verhalten haben. Betreut werden Kinder vom Säuglingsalter bis zur Einschulung, also von null bis sieben Jahre.

Das Angebot der IFF umfasst eine Entwicklungsdiagnostik, die hilft, Defizite zu erkennen. Ferner eine Beratung der Eltern und des Umfeldes sowie natürlich die Förderung des Kindes in Einzeltherapie oder in Kleingruppen. Die Frühförderstelle vermittelt auch Integrationsplätze in Kindergärten für Kinder, die starke Behinderungen und Einschränkungen haben.

Die betreuten Familien kommen aus allen sozialen Schichten und kulturellen Hintergründen, wie die Stadt mitteilt.

Eingebunden in die Arbeit der IFF sind auch andere Einrichtungen, so Kindergärten, niedergelassene Therapeuten, Kinderärzte und die Kinderklinik der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Diese Kooperationen garantieren auch eine Abstimmung von unterschiedlichen Fachmeinungen und Diagnosen. Eltern droht also nicht das Verirren in einem Dschungel von unterschiedlichen Informationen. Daraus resultiert eine Sicherheit. (tko)

• Interdisziplinäre Frühförderstelle der Stadt Göttingen, Danziger Straße 19, 37083 Göttingen, Tel.: 400-3392

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