TV-Auftritt

„Höhle der Löwen“ (VOX): Göttinger Start-Up Kulero überzeugt die Jury

Ein Start-Up aus Göttingen konnte in der Show „Höhle der Löwen“ auf VOX mit einem nachhaltigen Produkt punkten. Das Unternehmen „Kulero“ überzeugte die Juroren

Update vom 06.04.2021, 18.30 Uhr: Göttingen – Medienberichten zufolge ist der Deal aber nach der Aufzeichnung der Sendung am Ende doch nicht zustande gekommen. Alle Juroren waren von der Idee der jungen Firma, die essbares Besteck anbietet, begeistert. Auch bei einer Live-Vorführung im Studio konnten die essbaren Löffel überzeugen. Hart waren allerdings die Verhandlungen um die Höhe der Beteiligung an der jungen Firma, die seit 2019 existiert. Die Gründer aus Göttingen boten einen Zehn-Prozent-Anteil für 200 000 Euro. Nach harten Verhandlungen ließ sich Dagmar Wöhrl am Ende auf dieses Angebot ein, das dann schließlich doch nicht zustande kam. Daran ist offenbar die Corona-Krise schuld.

Trotzdem blickt Kulero optimistisch in die Zukunft. Mehrere Eisdielen in Göttingen setzen bereits auf die essbaren Löffel. Auf der Homepage gibt es aktuell den Löwen-Deal mit Kulero-Produkten zu einem interessanten Preis.

Erstmeldung vom 04.04.2021, 13 Uhr: Das Göttinger Start-up „Kulero“, das mit essbaren Besteck einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten will, präsentiert sich am Montag, 5. April, ab 20.15 Uhr in Sendung „Höhle der Löwen“ auf VOX. Die Macher wollen die Jury von ihrem Geschäftsmodell überzeugen. Hinter dem Projekt steckt Hemant Chawla (26), der aus Indien stammt und seit mehr als drei Jahren in Deutschland lebt.

In seiner Heimat gibt es kein richtiges Abfallsystem und gerade deshalb ist der Plastikmüll ein großes Problem. Auch Deutschland steht aus seiner Sicht vor der großen Aufgabe, Plastikmüll zu vermeiden. „Hier haben wir zwar den gelben Sack, aber trotzdem ist unser Abfallsystem noch lange nicht nachhaltig. Außerdem ist Deutschland sogar Europameister in der Produktion von Kunststoffabfällen”, ergänzt Juliane Schöning (26).

„Höhle der Löwen“ (VOX): Start-Up aus Göttingen will den Planeten plastikfreier machen

Das Ziel der Göttinger Firma: Den Planeten plastikfreier machen und eine sinnvolle Alternative bieten. Mit Kulero – bedeutet Löffel in der Plansprache Esperanto – macht das Unternehmen den Anfang und stellt ihr nachhaltiges und essbares Besteck der Jury von „Höhle der Löwen“ vor.

Essbares Besteck von „Kulero“: Hemat Chawla und Annabelle Schunk stellten die ersten Löffel bereits im Sommer 2019 vor. Jetzt soll die Jury in „Höhle der Löwen“ von dem Firmenkonzept überzeugt werden. (Archivfoto)

Die essbaren Löffel bestehen zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen und sie halten in heißen Suppen problemlos für 30 Minuten, in kalten Speisen sogar bis zu 60 Minuten. „Jetzt möchten wir mit einem von Ihnen auf dem deutschen und europäischen Markt durchstarten”, sagt Schöning zu den Löwen. Für 200 000 Euro bieten die beiden Macher zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

„Höhle der Löwen“ (VOX): Start-Up aus Göttingen muss Produkt vor Jury vorstellen

In der Jury sitzen Beauty-Expertin Judith Williams, Wirtschaftsgröße Carsten Maschmeyer, Medienunternehmer Georg Kofler, Handelsmogul Ralf Dümmel, Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Orthomol-Geschäftsführer Nils Glagau und Green-Tech-Investor Nico Rosberg. Weitere Infos zu zum Start-up Kulero gibt es hier.

Zuletzt hatte ein Mann aus der Region Kassel hat mit seinem Wärmestick gegen juckende Mückenstiche bei der Vox-Sendung „Höhle der Löwen“ teilgenommen. Deal gab es keinen, Erfolg hat er dennoch. (Bernd Schlegel)

Rubriklistenbild: © Jessica Sippel

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