Interessierte können Göttinger Schau über Zwangsarbeit kennenlernen

Ausstellung über Zwangsarbeit: Sie ist in den Berufsbildenden Schulen II in Göttingen zu sehen. Archivfoto: Böhne

Göttingen. In den Berufsbildenden Schulen II in Göttingen wird seit dem vergangenen Jahr die Geschichte der Zwangsarbeit in der Region beleuchtet. Jetzt gibt es zwei Veranstaltungen zur Schau.

Einen Vortrag über private Fotografien der NS-Zwangsarbeit gibt es am Freitag, 4. März. David Rojkowski wird dazu um 19 Uhr die Hintergründe und Funktionen der Bilder beleuchten. Die Ausstellung ist am Sonntag, 6. März, zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet.

Geschichtsstudentin Lara Jungkind bietet um 15.30 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung an und wird dabei einzelne Lebenswege von Zwangsarbeitern nachzeichnen. Die Göttinger Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939 - 1945“ macht auf das Schicksal der Zwangsarbeiter aufmerksam. Die Veranstaltungen finden im Ausstellungsraum in den Berufsbildenden Schulen II, Godehardstraße 11, statt. Der Eintritt ist frei. (nix)

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