100 Jahre Erster Weltkrieg: Was hat das mit uns zu tun?

Der 50. Deutsche Historikertag in Göttingen rückt ins Bewusstsein, wie nah Geschichte ist. Dazu hat es am Mittwoch in der Universität Göttingen einen Schülertag gegeben, bei dem es um die Frage ging: „Was hat der Erste Weltkrieg mit mir zu tun?“

Katja Fausser moderierte die Veranstaltung. Martin Bayer, Haris Huremagic und Eva Rebholz hielten Vorträge. So verraten Denkmäler in Europa „viel über die Zeit, in der sie aufgestellt sind“, sagte Rebholz. Im Gespräch kam schnell heraus, dass Erinnerungen dann präsent sind, wenn sie von Erzählungen, Orten, Menschen und Dialogen leben. Geschichte wird durch persönlichen Zugang erlebbar. Ein Schüler sagte: „Den Grundstein hat der Geschichtsunterricht gelegt. Da sind mir die Grausamkeiten des Ersten Weltkrieges erstmals so richtig bewusst geworden.“

Am Ende gab es viel Applaus von den rund 800 Oberstufenschülern und weiteren Interessierten. (mtg)

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