Jazz-Festival: Internationale Stars und heimische Sternchen

Auftritt im Deutschen Theater: Dort präsentiert sich am 6. November das Andromeda Orchestra. Foto: Bresadola/nh

Göttingen. Wer Karten für das Göttinger Jazz-Festival vom 31. Oktober bis 8. November kaufen möchte, sollte sich sputen: Besonders die Konzerte am Freitag und Samstag im Deutschen Theater sind ruckzug ausverkauft.

Nicht nur die Plakate sind immer ein Hingucker, auch das Programm und jene, die auf den Bühnen stehen, sind das. Und eines, da ist sich Sebastian Otto vom Orga-Team sicher, sei wieder gelungen: Die starke Mischung von lokalen Jazz-Größen und Nachwuchmusikern sowie Internationalen Stars hinzubekommen.

„Es ist ein ganz starkes Programm geworden“, sagt Sebastian Otto und meint auch die Mixtur der stilistischen Einflüsse, die die Musiker beim 38. Göttinger Jazz-Festival auf die Bühnen bringen werden.

So reicht die Bandbreite des Jazz mit Inspirationen durch Soul, Rock, Weltmusik und Klassik. Für ein breitgefächertes Musikangebot steht auch die Tatsache, dass die Musiker aus acht Nationen kommen.

Hochspannend dürfte am Freitag, 6. November, im Deutschen der Auftritt des nicht nur mit einem furiosen Titel ausgestatteten „Andromeda Mega Express Orchestra“ sein: 18 junge Musiker stehen für ein Projekt, dass Klassik, Country, und Jazz verbindet – allerdings in rasantem Tempo. Die FAZ sprach in einer Kritik von einer „berauschenden Ohrenreise“. „Wir sind darauf sehr gespannt“, sagt Sebastian Otto.

Kuba: Die Einflüsse der Musik seines Heimatlandes kann und will Omar Sosa nicht verbergen, dazu die Inspiration aus der afrikanischen Musik und schon steht das ganze korrekterweise für Weltmusik. Dargeboten wird diese ebenfalls am Freitag auf der DT-Bühne vom Omar Sosa Quarteto AfroCubano. Star am Samstag, 7. November, im DT wird der Finne Iiro Ranatala sein, der für einen wilden Stilmix steht und weit bekannt ist. Ganz anders das RayAnderson Organic Qaurtet, Jazz mit hohem Spaßfaktor bietet.

Musiker aus der Region

An beiden Abenden im DT sind auch wieder viele Musiker aus Göttingen und der Region unterwegs. „Das gehört fest zum Jazz-Festival und bereichert es“, sagt Organisator Otto. Namen gefällig?: Jazztified, XYJazZ, Rahalla, New Orleans Syncopators, Chimes & Crimes und Jazzaholics.

Nicht zu vergessen: Das Jazz-Festival ist mehr als die Doppelveranstaltung im DT. Es gibt drumherum viele hochkarätige Konzerte: Dafür steht „Mo´Blow“ am Sonntag, 8. November, zum glorreichen Abschluss in der Musa, aber auch zuvor am Mittwoch, 4. November, „TANN“ in KIM-Kultur (Angerstraße 1c) oder das „Omer Klein Trio“ (Donnerstag, 5. November, 20 Uhr, Altes Rathaus.

Ein spannendes Auswärtsspiel gibt es am Samstag, 31. Oktober, in Sülbeck im Esel: Dort spielt ab 20 Uhr Nicole Johänntgen und das Remi Panossioan Trio. (tko)

Infos: jazzfestival-goettingen.de; Karten: www.reservix.de

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