41-Jähriger Ressortleiter Wirtschaftsförderung und Administration

Jens Finke nun fest im UMG-Vorstand

Neu im Vorstand der Universitätsmedizin Göttingen: Jens Finke
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Neu im Vorstand der Universitätsmedizin Göttingen: Jens Finke

Die Universitätsmedizin Göttingen hat ihren Vorstand komplettiert: Dazu gehört nun auch offiziell Jens Finke.

Göttingen - Der 41-Jährige ist seit 15. August neuer Vorstand für Wirtschaftsförderungung und Admnistration an der Universitätsmedizin Göttingen, wie die UMG mitteilt. In einer gemeinsamen Sitzung haben die Mitglieder von Fakultätsrat der Medizini-schen Fakultät an der UMG und Stiftungsausschuss Universitätsmedizin den Vorschlag der Findungskommission einstimmig bestätigt.

Ganz so neu ist der 41-Jährige aber nicht. Nach dem Weggang Ende März 2020 von Dr. Sebastian Freytag, der nun in Karlsruhe arbeitet, hatte Jens Finke bereits seit 1. Mai 2020 das Ressort Wirtschaftsförderung und Administration übernommen und kommissarisch geleitet. Zum 1. Januar 2020 hatte er die Leitung des Geschäftsbereiches Finanzen übernommen. Diesen wird er übergangsweise weiter kommissarisch leiten, wie die UMG mitteilt.

Der Vorstand der UMG ist damit wieder vollständig: Seit 1. August 2019 ist Prof. Wolfgang Brück Vorstand Forschung und Lehre, Dekan und Vorstandssprecher. Er hatte Prof. Heyo Kroemer abgelöst. Ab 1. Mai hat Prof. Dr. Lorenz Trümper das Amt als Vorstand Krankenversorgung in Nachfolge von Dr. Martin Siess übernommen.

In Finkes Ressort fallen die betriebswirtschaftliche Unternehmensführung einschließlich des Controllings, die Bau- und Liegenschaftsangelegenheiten, die Personalverwaltung, die Informationstechnologie sowie das betriebliche Sozialwesen, die Arbeitssicherheit und der Umweltschutz.

Vorher war Jens Finke im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) auch für die wirt- schaftliche Steuerung der Universitätskliniken in Niedersachsen verantwortlich.

„Die Universitätsmedizin Göttingen hat sich mit Jens Finke für eine Persönlichkeit mit großer Expertise und Kenntnisse im Hinblick auf die komplexen Strukturen und Aufgaben universitärer Medizin entschieden“, sagt Heinz- Rüdiger Strehl, Vorsitzender des Stiftungsausschusses Universitätsmedizin.

Jens Finke habe vier Jahre lang in Hannover an der Schnittstelle zu den medizinischen Hochschulen gearbeitet, nannte Strehl einen weiteren Aspekt, der für die Verpflichtung Finkes sprach. Auch habe er in der UMG bisher „konzeptionelle Stärke sowie Sachkenntnis und Durchsetzungsvermögen“ bewiesen.

„Das kommt besonders der Bewältigung der herausfordernden Aufgaben universitärer Medizin in Göttingen, wie einer stabilen wirtschaftlichen Lage, dem Neubau des Klini-kums und der Digitalisierung der administrativen und klinischen Prozesse, zugute.“ (Thomas Kopietz)

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