Sieg bei den "Firefighter Games"

Joachim Posanz: Härtester Feuerwehrmann arbeitet in Göttingen

+
Joachim Posanz zieht bei den Hamburger Firefighter Games in voller Uniform einen Schlauch.

Der Osteröder Joachim Posanz von der Berufsfeuerwehr Göttingen ist der „härteste Feuerwehrmann“ Deutschlands. Er gewann am Sonntag in Hamburg bei den „Firefighter Games“.

Dort trafen sich etwa 150 Feuerwehrleute aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg zum ersten Mal in Hamburg zu einem Wettbewerb.

Bei den „Firefighter Games“ mussten die Teilnehmer in fünf Disziplinen Kraft, Ausdauer und Koordination beweisen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. 

Ähnlich wie bei einem echten Einsatz ging es beispielsweise darum, möglichst schnell Treppen hoch zu laufen oder eine 90 Kilogramm schwere Puppe zu ziehen.

Bei den Männern geb es Wertungen in zwei Altersklassen: Posanz siegte in der Klasse ab 40 Jahren, bei den Jüngeren siegte Nico Kleinert aus Bremerhaven. Als beste Feuerwehrfrau erwies sich Marie Schumann (Potsdam).

Posanz räumte 2018 den Weltmeister-Titel ab

Posanz, einst als Quereinsteiger zur Göttinger Berufsfeuerwehr gekommen, hat schon viele Pokale bei Feuerwehr-Wettkämpfen gesammelt; auch beim wohl härtesten der Welt dem „Toughest Firefighter Alive“ (TFA) räumte der 47-Jährige den Weltmeister-Titel bereits mehrfach ab, zuletzt 2018. 

Kurios: 2010 gewann der Osteröder nach eigener Aussagen trotz einer schlaflosen Nacht.

Trophäen-Sammler: Joachim Posanz zeigte unserer Zeitung 2018 seine zahlreichen Pokale.

Wie er unserer Zeitung in einem Interview im letzten Sommer verriet, trainiert Posanz fünf bis sechs Mal pro Woche für diese Wettbewerbe. 

Unter anderem gehe er vor und nach dem Dienst ins Göttinger Rathaus, um eine halbe Stunde lang die Treppen hoch und runter zu laufen. „Früher habe ich noch viel häufiger trainiert“, sagte Posanz damals. Mit dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.