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Jugendliche aus Europa erleben in Göttingen Parlamentstage

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Das Hainberg Gymnasium in Göttingen: Dort findet die Parlamentssimulation zur Europapolitik statt. Etwa 150 Teilnehmer sind dabei.
Das Hainberg Gymnasium in Göttingen: Dort findet die Parlamentssimulation zur Europapolitik statt. Etwa 150 Teilnehmer sind dabei. © Bernd Schlegel

150 junge Leute treffen sich um sich mit dem aktuellen politischen Geschehen in Europa zu befassen. Zu den Tagen nach Göttingen hat der Verein Europäisches Jugendparlament eingeladen.

Göttingen – Mitdiskutieren und die eigene Meinung vertreten ist bei einem Treffen von Jugendlichen ausdrücklich erwünscht. Bis Sonntag erleben 150 junge Leute in Göttingen eine Parlamentssimulation zur Europapolitik. Im Hainberg-Gymnasium wollen sie sich mit dem aktuellen politischen Geschehen in Europa befassen.

Zu den Tagen nach Göttingen hat der Verein Europäisches Jugendparlament eingeladen. Neben ihren Recherchen bringen die Teilnehmer zwischen 15 und 19 Jahren auch die Freude am europäischen Austausch mit und wollen so über Landesgrenzen hinweg Ideen teilen.

Auch junge Erwachsene aus Göttingen sind dabei

50 Ehrenamtliche haben die Organisation übernommen. Emma Quast (20) und Hanna Klar (22) aus Deutschland leiten das Organisationsteam. Unterstützt werden sie unter anderem von Joshua FitzGerald (20) aus Irland, der die Rolle als Vizepräsident in Göttingen übernimmt und Nadia Schnider (20) aus der Schweiz, die die Delegierten als Moderatorin unterstützt.

Dabei sind auch junge Erwachsene aus Göttingen: „An meine alte Schule zurückzugehen und einer neuen Generation von Jugendlichen einen Einblick in politische Mitbestimmung und Europa zu ermöglichen bedeutet mir viel“, sagt Gianna Mascioni (21), die inzwischen in Jena Mathematik studiert.

Oberbürgermeisterin hat Schirmherrschaft

Ein wichtiges Thema wird die Kinder- und Jugendrechtslage sein. Schließlich wird immer deutlicher, dass die Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen in der europäischen Politik große Bedeutung hat.

Für die Tage in Göttingen haben Ministerpräsident Stephan Weil sowie Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt die Schirmherrschaft übernommen. Die Ergebnisse werden diskutiert und als Resolution festgehalten.

Auf dem Abendprogramm stehen neben der politischen Diskussion vor allem das Kennenlernen von jungen Menschen aus ganz Europa und das gemeinsame Erkunden der Universitätsstadt Göttingen. (Bernd Schlegel)

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