Kooperation mit der Stadt Göttingen

Junge Naturschützer legten Blumenwiesen am Göttinger Kiessee an

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Aktion des Bundes für Umwelt- und Naturschutz am Kiessee in Göttingen: Gemeinsam mit den beiden Kindergruppen Junior Ranger und den Naturforschern wurden Blumenwiesen angelegt und ein Waldbienenhotel aufgestellt.

Göttingen. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Bereich um den Göttinger Kiessee für Insekten noch attraktiver gemacht: Am Wochenende entstanden dort zwei Blumenwiesen.

Außerdem wurde ein Waldbienenhotel aufgestellt. Die Kreisgruppe Göttingen des BUND hatte dazu ihre Kindergruppen, die Junior Ranger und die Naturforscher, zu einem Arbeitseinsatz eingeladen. Auf den jeweils etwa 50 Quadratmeter großen Blumenwiesen sollen sich insbesondere Schmetterlinge und seltene Waldbienen wohlfühlen. „Uns war es dabei besonders wichtig, auf das Saatgut regionaler Pflanzen zu setzen“, sagt Juan Torroba, der als Mitglied des Arbeitskreises Stadtgrün die Aktion organisiert hatte.

Nach seinen Angaben stellen die beiden Blumenwiesen einen Lebensraumtyp dar, der sowohl in der Stadt mit ihren großen Rasenflächen als auch in der Landwirtschaft immer seltener zu finden ist.

In der vergangenen Woche waren die beiden Flächen von Mitarbeitern der Stadt und Aktiven des BUND für die Aussaat vorbereitet worden. Dabei musste der Boden von Grassoden befreit werden. „Mit der Stadt haben wir ein wirklich tolles Kooperationsprojekt auf die Beine stellen können. Nicht nur die Vorbereitung der Fläche hat die Stadt übernommen, auch das Staatgut und das Material für das Waldbienenhotel wurden von ihr finanziert“, lobt Marlin Seeger, der derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) beim Göttinger BUND absolviert. Für das Waldbienenhotel bereiteten 19 Kinder zwischen sieben und 14 Jahren das Nistmaterial aus Schilfrohr für das Waldbienenhotel vor. Ein Info-Schild soll demnächst über die Lebensweise der bedrohten Insekten informieren. 

www.bund-goettingen.de

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