Landesbetrieb erarbeitet Planungsgrundlagen

Karten verbessern Hochwasserschutz

Hochwasser in Hann. Münden: Das Foto entstand Anfang Juni. Die neuen Karten des NLWKN sollen den Kommunen als Planungsgrundlage dienen.
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Hochwasser in Hann. Münden: Das Foto entstand Anfang Juni. Die neuen Karten des NLWKN sollen den Kommunen als Planungsgrundlage dienen.

Göttingen. Der Schutz gegen Hochwasser in Südniedersachsen soll noch besser werden. Dabei helfen zukünftig neue Karten, die vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erarbeitet werden.

Das Projekt wurde am Dienstag 100 kommunalen Vertretern aus Südniedersachsen bei einer Veranstaltung in Göttingen vorgestellt. In den kommenden Wochen wird es fünf weitere Aktionen dieser Art in anderen Bereichen Niedersachsens geben.

Ein Teil der Karten mit Hochwasserrisikogebieten ist schon im Internet einsehbar, der Rest wird bis Jahresende verfügbar sein. Die Daten sollen Gemeinden, Städten und Kreisen als Planungsgrundlage dienen.

Der beste Hochwasserschutz ist aus Sicht von Stephan-Robert Heinrich, Geschäftsbereichsleiter des NLWKN, die gefährdeten Bereiche nicht zu bebauen.

Die neuen Karten berücksichtigen drei Hochwasserszenarien. Dazu gehören auch Ereignisse, die es statistisch betrachtet nur alle 200 Jahre gibt. Außerdem gibt es Übersichten über mögliche Gefahrenbereiche für Siedlungen und Gewerbebetriebe. Insgesamt müssen vom NLWKN 2300 Kilometer Gewässer im Binnenland und 700 Kilometer Küstengewässer zum Thema Hochwasser untersucht werden. (bsc) http://zu.hna.de/hochwassernds

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